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BNetzA auf Teilrückzug
Bonn, 2. Juli 2008 - Die Bundesnetzagentur (BNetzA) gab heute bekannt, dass sie sich aus der Entgeltregulierung für Verbindungen aus dem Festnetz in inländische Fest- und Mobilfunknetze zurückziehen möchte. Die Behörde begründet ihren Schritt damit, dass "immer mehr wirksamer Wettbewerb zum Nutzen des Verbrauchers festgestellt" wurde, so Praesident Matthias Kurth bei der Vorstellung der Pläne.

"Wir erwägen, uns aus der Regulierung weiterer Märkte zurückzuziehen. Nachdem wir bereits 2006 bzw. 2007 die Märkte für Verbindungen in ausländische Fest- bzw. Mobilfunknetze als nicht mehr regulierungsbedürftig eingestuft hatten, wollen wir uns jetzt aus den Märkten für Verbindungen aus dem Festnetz in inländische Fest- und evtl. auch Mobilfunknetze zurückziehen", so Kurth. Wenn es dazu kommt, ginge die Kontrollfunktion über diese Märkte auf das Bundeskartellamt über.

Die Regulierung des Marktes der Telefonanschlüsse durch die BNetzA soll aber unverändert bestehen bleiben.
In der TK-Branche fanden die Pläne ein geteiltes Echo.

 
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