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BNetzA stellt Jahresbericht 2008 vor

Bonn, 2. April 2009 - Nicht weniger, als „Impulse zu geben für Investitionen”, sind die Bestrebungen der Bundesnetzagentur (BNetzA) für dieses Jahr und die folgenden. „Schon die mit Hochdruck vorbereitete Frequenzvergabe von 360 MHz des Frequenzspektrums stellt die größte Frequenzvergabe dar, die jemals in Deutschland durchgeführt wird”, verkündete Matthias Kurth, Präsident der BNetzA, bei der heutigen Vorstellung des Jahresberichts 2008 .

Sein Fazit zehn Jahre nach der Marktöffnung 1998 war dann auch positiv, wurden doch seither insgesamt ca. 80 Mrd. € in den deutschen TK-Markt investiert, davon mehr als die Hälfte von den seit der Liberalisierung neu im Markt tätigen Wettbewerbern. Mittlerweile liegen sie mit einem Investitionsanteil von 58 % vor der Deutschen Telekom (DTAG), die im letzten Jahr etwa 2,8 Mrd. € investierte. Zu den durch die BNetzA kommunizierten Zahlen gehörte das weitere Wachstum der Breitbandversorgung in Deutschland. Ende 2008 gab es danach insgesamt etwa 22,6 Mio. Breitbandanschlüsse, was – auf die deutschen Haushalte bezogen – eine Penetrationsrate von 57 % ergibt. Den Löwenanteil daran haben die DSL-Anschlüsse, deren Zahl 2008 um ca. 2,4 Mio. auf insgesamt 20,9 Mio. stieg. Um 2 Mio. erhöhten sich auch die Anmietungen von Teilnehmeranschlussleitungen (TAL) der DTAG. Besondere Bedeutung kommt für eine flächendeckende Breitbandversorgung den durch die Abschaltung des analogen Rundfunks freiwerdenden Frequenzen im Spektrum von 790 bis 862 MHz zu (Digitale Dividende). Hier stehen aber noch letzte Entscheidungen aus. In den Mobilfunknetzen gab es Ende 2008 ca. 107,2 Mio. Teilnehmer, was einer Penetrationsrate von 130,6 % entspricht. Dabei setzte sich die Verlagerung der Teilnehmer-Marktanteile zugunsten von E-Plus und O2 fort. Die UMTS-Netzabdeckung lag in Abhängigkeit vom Netzbetreiber zwischen 56 % und 81 %.
 
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