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Countdown für die Frequenzversteigerung läuft

Bonn, 29. Januar 2015 - Die Bundesnetzagentur hat heute bekanntgegeben, dass das mit Spannung erwartete Zulassungsverfahren zur anstehenden Frequenzversteigerung eröffnet wurde. Bereits zuvor, am 26. Januar 2015, hatte der Beirat der Bundesnatzagentur dafür grünes Licht gegeben.

"Die Entscheidung der Bundesnetzagentur schafft die Voraussetzungen für die Versteigerung von Frequenzen für mobiles Breitband", sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Durch die Umstellung der Rundfunkausstrahlung auf DVB-T2 können die Frequenzen im 700-Megahertz-Bereich im Umfang von 2 x 30 Megahertz beginnend ab 2017 schrittweise für mobiles Breitband genutzt werden. Sie werden gemeinsam mit den Frequenzen in den Bereichen 900- und 1800-Megahertz versteigert, deren Nutzungsrechte Ende 2016 auslaufen. Zur Erreichung der Breitbandziele der Bundesregierung sieht die Entscheidung vor, dass die bestehenden Netzbetreiber jeweils eine Breitbandversorgung von 98 % der Haushalte bundesweit sicherstellen. Dabei sind Übertragungsraten von mindestens 50 Megabit pro Sekunde pro Antennensektor zu erreichen. Den Haushalten sollen im Wettbewerb der Anbieter in der Regel Übertragungsraten von 10 Megabit pro Sekunde zur Verfügung gestellt werden. Auch ist die Versorgung mit mobilem Breitband entlang der Bundesautobahnen und der ICE-Strecken sicherzustellen. Neueinsteiger unterliegen diesen Auflagen nicht. Unternehmen die an der Versteigerung teilnehmen wollen, können bis zum 6. März 2015 Zulassungsanträge stellen. Die Durchführung der Auktion ist Mai/Juni 2015 in Mainz vorgesehen. Die Entscheidung sowie weitere Informationen finden Sie unter www.bundesnetzagentur.de/projekt2016 External link.

 
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