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Es ist vollbracht
Bonn, 29. August 2013 - Nachdem die Deutsche Telekom Ende letzten Jahres bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) ihren Vectoring-Antrag gestellt hatte und diese wiederum am 9. April einen vorläufigen, im weiteren Verlauf viel diskutierten Entscheidungsentwurf zu diesem Antrag vorlegte, gab die BNetzA heute nun ihre endgültige Vectoring-Entscheidung External link bekannt. Insbesondere die Tatsache, dass für Vectoring nach dem derzeitigen Stand der Technik nur der Zugriff eines einzigen Unternehmens auf alle Kupferdoppeladern am Kabelverzweiger (KVz) möglich ist, ein entbündelter Zugriff damit – sofern es um den Einsatz von VDSL-Technik geht – aber nicht mehr, sorgte für viel Aufregung. Aufgrund der nun bekannt gegebenen Entscheidung muss die Telekom ihren Wettbewerbern auch künftig grundsätzlich den Zugang zur Teilnehmeranschlussleitung (TAL) am KVz gewähren. Unter besonderen Bedingungen kann die Telekom den Zugang zur „letzten Meile“ am KVz aber verweigern, damit sie selbst oder ein anderes Unternehmen dort Vectoring einsetzen kann. Alle Marktakteure, die auf Grundlage des Vorschlags auch in Zukunft KVz mit Glasfaser erschließen und Vectoring nutzen möchten, müssen daher im Rahmen eines offenen Netzzugangs ein angemessenes Bitstromprodukt anbieten – dies betrifft sowohl die Telekom als auch die Wettbewerber. Die Telekom muss nun unverzüglich ihre Musterverträge für den Zugang zur „letzten Meile“ und für ein im Falle des Vectoring-Einsatzes ersatzweise anzubietendes Bitstromprodukt ändern. Auch ist vom Führen einer Vectoring-Liste die Rede. Es heißt, die Telekom wird dies übernehmen. Die BNetzA möchte es nicht.
 
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