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Jahresbericht 2016 der BNetzA erschienen
Bonn, 8. Mai 2017 - Die Bundesnetzagentur hat heute ihren Jahresbericht 2016 External link vorgestellt. „Die Digitalisierung verändert die regulierten Märkte”, so eine Kernausssage von Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur (BNetzA), zur Vorstellung des Jahresberichts 2016. Sie hat u.a. zur Folge, dass das Datenvolumen in Fest- und Mobilfunknetzen erneut rasant gestiegen ist. „Der Trend ist überhaupt nicht neu”, so Homann, „das Maß aber durchaus erwähnenswert.” 2016 wurden etwa 22,5 Mrd. Gbyte an Daten über das Festnetz übertragen, das sind ca. 32 % mehr gegenüber dem Vorjahr. Die Steigerung bei den Mobilfunknetzen lag bei 60 %, also 918 Mio. Gbyte im Vergleich zu den 575 Mio. Gbyte im Jahr 2015.
Gleichzeitig sankt im Zuge der Verbreitung vom Messenger-Diensten wie Whats-App die Zahl der in Deutschland versendeten SMS. Während 2015 noch 16,6 Mrd. SMS verschickt wurden, waren es 2016 nur noch 12,7 Mrd. Der Höhepunkt lag 2012 bei fast 60 Mrd.
Auch das Gesamtvolumen der abgehenden Gesprächsminuten im Festnetz (2016: 131,0 Mrd. min; 2015: 139,9 Mrd. min) ist rückläufig, während das Gesamtvolumen der Gesprächsminuten im Mobilfunk (2015 und 2016: 115 Mrd. min) stagniert. Knapp 60 % aller Gesprächsminuten im Festnetz wurden bis Ende 2016 bereits vollständig IP-basiert realisiert.
Die derzeitige Versorgung mit Bandbreiten von über 50 Mbit/s in Deutschland gab die BNetzA mit durchschnittlich 75 % an, städtisch geprägte Gebiete seien zu 90 % versorgt. Insgesamt lag die Zahl der geschalteten Breitbandanschlüsse in Festnetzen Ende 2016 bei rund 32 Mio. Anschlüssen (+1,3 Mio., +4 %). Dabei basiert nach wie vor ein Großteil der Anschlüsse (75 %) auf unterschiedlichen DSL-Techniken. Auf alle anderen Anschlussarten entfielen insgesamt ca. 8 Mio. Anschlüsse (HFC-Netze: 7,2 Mio., FTTB/H: 0,6 Mio., funkbasierte Techniken, Festverbindungen, Satellit: 0,2 Mio.). 2016 wurden insbesondere Anschlüsse mit Übertragungsraten von mindestens 30 bzw. 100 Mbit/s primär von den Unternehmen vermarktet und von den Verbrauchern zunehmend nachgefragt  (+33 %). Der Bestand an Breitbandanschlüssen mit Datenraten von weniger als 10 Mbit/s sank um 25 %.
 
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