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Kosten des Breitbandausbaus |
Bad Honnef, 15. Januar 2010 - Zu interessanten Ergebnissen kommt das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) in seiner jüngsten Studie zum Next Generation Access (NGA), veröffentlicht unter WIK-Diskussionsbeitrag Nr. 330 .
Im Vergleich der Programme ausgewählter Länder (Australien, Finnland,
Griechenland, Großbritannien, Japan, Neuseeland, Schweden, Singapur,
Südkorea, USA) bleibe Deutschland mit seinen bisher für 2014 fixierten
Zielen - Bandbreiten-Niveau von 50 Mbit/s und Abdeckungsgrad von 75 % -
deutlich hinter den internationalen Planungen zurück.
Das an Fakten reiche 96seitige Papier bringt auch Zahlen für den
Investitionsbedarf eines flächendeckenden Breitbandnetzes in
Deutschland in die Diskussion. Anhand des eigenen NGA-Modells kommt WIK
auf 41 Mrd. EUR Investitionsaufwand für ein FTTC/VDSL-Netz. Ein reines
Glasfasernetz in Point-to-Point-Struktur (FTTH/P2P) benötige
Investitionen in Höhe von 117,6 Mrd. EUR. Wichtig: Die tatsächlich noch
zu schulternden Kosten für den Vollflächenausbau sollen nach
WIK-Angaben deutlich geringer ausfallen, weil bereits bestehende VDSL-
und Glasfaser-Infrastrukturen gegen den lt. Kostenmodell anfallenden
Aufwand gerechnet werden müssen.
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