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Monitoringbericht Breitbandstrategie veröffentlicht |
Berlin, 23. September 2010 - Das Bundeswirtschaftsministerium hat heute den 1. Monitoringbericht zur Breitbandstrategie des Bundes vorgestellt. Bei der Vorstellung des extern in Auftrag gegebenen Berichts traf das BMWI die Feststellung: "Die Umsetzung der Breitbandstrategie der Bundesregierung ist ein Erfolg."
Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle, bewertete die Ergebnisse so: "Das Monitoring bestärkt unseren klar wettbewerbsorientierten Kurs. Die
von der Bundesregierung zur Flankierung des Marktes auf den Weg
gebrachten Maßnahmen greifen. Mein Ziel ist auch weiterhin die
flächendeckende Versorgung mit Breitband in Deutschland. Dabei lasse
ich mich von drei Prinzipien leiten: Wir setzen zuerst und vor allem
auf den Wettbewerb, wo immer das möglich ist. Als zweite Option sollten
Kooperationen dort möglich sein, wo Wettbewerb alleine keine Versorgung
gewährleistet. Erst als letztes Mittel können in Ausnahmefällen
staatliche Unterstützungen angezeigt sein, wenn alle anderen
Möglichkeiten nicht greifen. Besonders wichtig ist, dass jetzt
die Frequenzen für eine mobile Breitbandversorgung zur Verfügung
stehen. Die Mobilfunkunternehmen, die die Frequenzen der so genannten
Digitalen Dividende ersteigert haben, werden nun rasch zu einer
spürbaren Verbesserung der Versorgung ländlicher Gebiete beitragen."
Der
Bericht zeige, dass die in der Breitbandstrategie angekündigten
Maßnahmen bereits weitgehend umgesetzt sind. Durch die im Mai erfolgte
Versteigerung der Funkfrequenzen der "Digitalen Dividende" könne diese
Ressource noch in diesem Jahr für den Breitbandausbau genutzt werden.
Hier sei Deutschland international Vorreiter. Die Fördermöglichkeiten
seien verbessert und zusätzliche Mittel für den Breitbandausbau
eingesetzt worden. Bis Ende 2010 stünden demnach insgesamt Fördermittel
in Höhe von 243 Mio. EUR zur Verfügung. Bis Ende März 2010 seien knapp
50 % dieser Mittel bewilligt worden. Die verstärkten informations- und
kommunikationspolitischen Maßnahmen des Bundes sowie die komplementären
Unterstützungsleistungen der Länder hätten sich positiv auf die
Zielerreichung ausgewirkt.
Beim Aufbau von Hochleistungsnetzen
sieht das BMWI bei der Nutzung von Synergien noch Handlungsbedarf.
Private und öffentliche Infrastrukturen würden noch nicht ausreichend
für den Breitbandausbau genutzt. Wichtig sei es, den Infrastrukturatlas
zügig weiter zu verbessern. (bac)
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