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Neue Methodik zu TAL-Kosten
Bonn, 4. Februar 2011 - Im Auftrag des Bundesverbandes Breitbandkommunikation e.V. (BREKO) hat das Beratungsunternehmen Dialog Consult (Prof. Gerpott, Prof. Winzer) eine ökonomische Studie durchgeführt, die das Ziel hatte, eine Methodik zur Ermittlung tatsächlicher monatlicher Investitionswerte für Kupfer-Teilnehmeranschlussleitungen (TAL) zu erarbeiten. Die Erhebung orientiert sich an Entscheidungen des Verwaltungsgerichts Köln, wonach der Bundesnetzagentur für zurückliegende Zeiträume auferlegt wurde, die monatlichen TAL-Entgelte unter Berücksichtigung der tatsächlichen investiven TAL-Kosten zu erheben. Die Ergebnisse External link der Untersuchung wurden heute öffentlich gemacht. Die Studie kommt zu folgendem Fazit: "Die Anwendung des Konzepts der tatsächlichen Kosten bedingt, dass die Bundesnetzagentur ab April 2011 die monatlichen Überlassungsentgelte für KVz-TAL um mindestens 2,97 Euro auf höchstens 4,24 Euro und für HVt-TAL um mindestens 3,26 Euro auf höchstens 6,94 Euro abzusenken hat". Dem gegenüber steht der Antrag der Deutschen Telekom vom 20. Januar, die TAL-Miete ab April für drei Jahre auf 12,90 EUR festzulegen.
 
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