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Nicht immer ist drin, was draufsteht
Bonn, den 11. April 2013 - Die Bundesnetzagentur hat heute den Abschlussbericht "Dienstequalität von Breitbandzugängen" External link veröffentlicht, der im Auftrag der Bundesnetzagentur von Zafaco erstellt wurde. Ihm lagen Messungen der tatsächlichen Geschwindigkeit von Breitbandanschlüssen zugrunde. Die Messstudie bestätige die Vielzahl der Kundenbeschwerden über Abweichungen zwischen der vertraglich vereinbarten "Bis-zu-Bandbreite" und der tatsächlichen Bandbreite, hieß es bei der BNetzA. Über alle Technologien, Produkte und Anbieter hinweg hätten die teilnehmenden Nutzer oft nicht die Bandbreite gemessen, die ihnen als maximal mögliche Bandbreite von ihrem Anbieter in Aussicht gestellt wurde. Der Studie liegen weit mehr als 200.000 Messdaten zugrunde, die im Verlauf des Jahres 2012 von Nutzern von Breitbandanschlüssen selbst erstellt wurden. Ohne Zweifel ist das Papier ein guter Ansatz für mehr Transparenz, welche Datenrate Breitbandanschlüsse wirklich erbringen. Ein großer Schwachpunkt der Erhebung liegt jedoch darin, dass sie nicht anbieterkonkret ausweist, welche Diskrepanz zwischen versprochener und tatsächlich erreichter Bandbreite besteht. Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, kleidet diese Schwäche in Worte der Hoffnung an die Anbieter: "Mit den nun vorliegenden Ergebnissen haben wir wichtige Anknüpfungspunkte für einen konstruktiven Dialog mit den Unternehmen, um die Transparenz zum Wohle des Endkunden zu erhöhen. Ich hoffe sehr, dass sich die Anbieter bemühen werden, transparent zu machen, was der angebotene Internetzugang leisten kann – und was nicht. Endkunden sollen langfristig die Qualität des Internetzugangs besser bewerten können." (bac)
 
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