Home
Anmelden
 
 
Notrufkommunikation im Aufzug
Scanvest und tetronik stellen eine gemeinsame Lösung vor, mit der Aufzugsbetreiber die gesetzlich geforderte Nachrüstung aller Aufzüge mit einem Notrufleitsystem bis zum 31.12.2020 erfüllen können. Noch immer wird diese seit dem 1. Juni 2015 gültige Anforderung von etwa 30% aller Aufzugsanlagen in Deutschland nicht erfüllt, stellt der TÜV-Süd im Zuge eigener Recherchen fest. Seit Juni 2015 gilt zwar eine Übergangsfrist für die Umsetzung der Anforderungen bis Ende 2020, jedoch haftet im Falle eines Schadens der Betreiber auch schon vorher.
Die aktuelle "Betriebssicherheitsverordnung - BetrSichV" sieht vor, dass bis spätestens 31.12.2020 alle Aufzüge zur Personenbeförderung mit einem Notrufleitsystem (oder auch "Fernnotrufsystem") ausgestattet werden müssen. Das bedeutet konkret, dass auch alle Bestandsanlagen bis Ende 2020 so nachgerüstet werden müssen, dass ein Notruf aus dem Aufzug jederzeit unmittelbar über eine Sprechverbindung beantwortet werden kann (sogenanntes "Zwei-Wege-Kommunikationssystem").
Eine einfache akustische Notruf-Hupe, wie sie noch immer in vielen Aufzügen zu finden ist, reicht nicht mehr aus, um der Sicherheit bei der Personenbeförderung zu genügen. Das ist nachvollziehbar: Es kann nicht sichergestellt werden, dass ein zuständiger Ansprechpartner den Notrufton hört und zeitnah darauf reagiert. Eine im Aufzug eingeschlossene Person erhält keine Rückmeldung und fühlt sich hilflos.
Hilfspersonal wird sicher erreicht
Hingegen gewährleistet ein Notrufleitsystem, wie der 'Selbstprüfende Aufzugsnotruf' von Scanvest und tetronik, dass über die Aufzugsnotruftaste auf jeden Fall eine Person erreicht wird, die den Notruf beantworten und den Befreiungsprozess einleiten kann. Dafür sorgen Weiterleitungs- und Eskalationsregeln, die innerhalb dieser Lösung bei Aufzugsinbetriebnahme voreingestellt werden können. Diesen Teil der gemeinsamen Aufzugsnotruflösung übernimmt die Komponente "DAKSeco" von tetronik. Der Alarmserver ruft gemäß der voreingestellten Regeln und Kontaktdaten solange zuständige Personen bzw. Stellvertreter an, bis ein Ansprechpartner erreicht und mit der eingeschlossenen Person verbunden worden ist. Ob die Notrufe betriebsüblich z. B. am Empfang, zentral in der Leitstelle, oder von mobilen Mitarbeitern beantwortet werden sollen, ist individuell konfigurierbar.
Der obligatorische Aufzugs-Notfallplan kann automatisiert werden
Doch das ist nicht die einzige Neuerung, die bis Ende 2020 fertig umgesetzt werden muss. Zusätzlich zur Installation eines Zwei-Wege-Kommunikationssystems muss für jede Aufzugsanlage ein Notfallplan erstellt werden. Der TÜV-Süd stellt dazu eine Vorlage zur Verfügung. Darin werden u. a. Befreiungszeiten und Ansprechpartner im Falle eines Notfalls festgelegt sowie die Ersthelfer-Kontaktdaten.
Auch hier bietet der 'Selbstprüfende Aufzugsnotruf' von Scanvest und tetronik einen wichtigen Mehrwert: Über die Notruftaste im Aufzug wird nicht nur der Zuständige erreicht, der sich um die Befreiung der eingeschlossenen Personen kümmert. Auch betriebliche Ersthelfer können gleichzeitig angerufen und automatisch in die Sprechverbindung einbezogen werden – in schwereren Fällen sogar die Rettungsleitstelle. Das spart wertvolle Zeit, und die nötige Hilfe kommt schneller zu den Betroffenen.
 
< zurück   weiter >
 
 

Aktuelle Ausgabe

NET ist Kooperationspartner von

Breko_neu_2016
Agfeo