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Nur Technik fuer Menschen ist Fortschritt
Der digitale Wandel in der Telekommunikations- und IT-Branche schreitet mit hohem Tempo voran. Um den digitalen Wandel für Kunden erlebbar zu machen, arbeiten die Deutsche Telekom und die südkoreanische SK Telecom (SKT) seit mehreren Jahren als strategische Partner zusammen. Die beiden Marktführer aus Korea und Deutschland kooperieren vor allem in den Bereichen 5G, Künstliche Intelligenz und Campus-Netzwerke. Dafür führen sie die Stärken der Telekom beim Netzausbau und der Kundenbindung mit der technologischen Kompetenz der SKT zusammen. Eines der ersten Ergebnisse der Zusammenarbeit ist ein leistungsstarker 5G- und 4G-Repeater. Physikalisch gilt: Je höher die Frequenz der verwendeten Funkwellen, desto weniger erreichen sie die Geräte innerhalb von Gebäuden. Mit den Hochfrequenz-Bändern des neuen 5G-Standards wächst diese Herausforderung. SK Telecom bietet ihren Kunden in ihrem Heimatmarkt bereits erfolgreich 5G- und 4G-Lösungen für den Einsatz im Innenbereich an. Mit der Einführung des Repeaters in Deutschland wird die Telekom als erster europäischer Anbieter eine verbesserte Innenraumversorgung mit 5G bieten. Die Telekom sucht bis zu 200 Geschäfts- und Privatkunden, die das neue Angebot schon heute ausgiebig testen wollen.
Telekom Campus-Netz funkt in Leipzig
Die Zufriedenheit der Kunden steht für die Telekom auch beim Aufbau der Campus-Netze im Fokus. Vor wenigen Tagen hat die Telekom im Auftrag des BMW Group Werks Leipzig ein neues Campus-Netz in Betrieb genommen. Es ist das vierte Campus-Netz bei einem Kunden, das die Telekom in Europa errichtet hat. Es besteht aus einem privaten Mobilfunknetz, das ausschließlich dem Werk der BMW Group zur Verfügung steht. Hierüber werden zukünftig unterschiedliche Anwendungen in der Produktion gesteuert und überwacht. Zusätzlich zum privaten Campus-Netz funkt in gleicher Signalstärke das öffentliche Netz. Das stellt eine perfekte Verbindung auch für solche Geräte sicher, die nicht im privaten Netz funken dürfen. Also zum Beispiel Smartphones von Kunden oder Lieferanten. Das Campus-Netz im BMW Group Werk Leipzig basiert im ersten Schritt auf dem LTE-Standard.  
Network Slicing für maßgeschneiderte Netzwerke 
Immer stärker spielen individuelle Anforderungen vor allem der Industrie-Kunden zu Datenraten, Geschwindigkeiten und Latenzzeiten eine Rolle. Um diese zu erfüllen, setzt die Telekom auf das sogenannte Network Slicing. Dabei werden auf Basis einer gemeinsamen Netz-Infrastruktur parallel mehrere virtuelle Netze betrieben. Network Slicing ist ein wesentliches Merkmal von 5G. Je nach Wunsch der Kunden stellen sie unterschiedliche Serviceeigenschaften und Qualitätsparameter für maßgeschneiderte Unternehmensnetzwerke bereit. In Bonn feierte die Telekom jetzt eine Weltpremiere. In einem herstellerübergreifenden Projekt mit Ericsson, Nokia und Qualcomm demonstrierte sie die weltweit erste Ende-zu-Ende-Datenübertragung parallel in zwei Netzwerk-Slices auf einer Plattform. Die Plattform integriert eigenständiges 5G New Radio von Ericsson und einen 5G Core von Nokia in eine 5G-Standalone-Architektur. Das unter Laborbedingungen erzielte Ergebnis bestätigt die Machbarkeit von 5G Network Slicing für kundenspezifische Unternehmensanwendungen. Die Plattform wird dabei auf der Infrastruktur der Deutschen Telekom betrieben. Das Testgerät mit dem 5G Slicing-fähigen Chipset stammt von Qualcomm. 

 
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