Stuttgart, 20.09.2011 - Das
Geschäftsklima in der Hightech-Wirtschaft hat sich im dritten Quartal
verbessert. Das geht aus der aktuellen Konjunkturumfrage des Bitkom in der
ITK-Branche hervor.
Danach erwarten drei Viertel der Anbieter von
Informationstechnik, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik steigende
Umsätze im Vergleich zum Vorjahresquartal. Der Bitkom-Branchenindex steigt um
neun auf 63 Punkte. Nach
den Ergebnissen der vierteljährlichen Bitkom-Konjunkturumfrage
beurteilen die
meisten Unternehmen auch die weiteren Aussichten positiv. 75 % der
befragten Firmen rechnen für das Gesamtjahr 2011 mit steigenden
Umsätzen. Am
besten laufen die Geschäfte bei den Anbietern von Software und
IT-Services: 82 % der Software-Häuser und 86 % der IT-Dienstleister
erwarten
steigende Umsätze im Vergleich zum Vorjahr. Damit bestätigen sie ihre
positiven
Erwartungen vom Jahresanfang. Unter den Anbietern von IT-Hardware
rechnen 63 % mit einem Umsatzplus.
Die
insgesamt positive Marktentwicklung wirkt sich auch auf die Personalplanung der
Unternehmen aus. 60 % der Firmen werden im laufenden Jahr zusätzliche
Mitarbeiter einstellen. Ein Viertel wird die Beschäftigung stabil halten und
lediglich 13 % müssen Stellen abbauen. Besonders viele Jobs schaffen die
Anbieter von IT-Services, gefolgt von den Software-Häusern. Nach einem Plus von
13.000 neuen Jobs im Vorjahr erwartet der Bitkom 2011 in der Gesamtbranche
erneut die Schaffung von rund 10.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen auf insgesamt
858.000 Beschäftigte. 60 % der befragten Firmen
klagen zurzeit über einen Mangel an Fachkräften.
Anlässlich
der Automobilmesse IAA wies der Bitkom darauf hin, dass Deutschland in puncto
Elektromobilität und beim Aufbau intelligenter Verkehrsnetze ebenso
ambitionierte Programme auflegen müsse, wie andere Länder. So fördern die USA,
China und Frankreich die Elektromobilität massiv mit öffentlichen Mitteln.
Laut
einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Bitkom fordern fast drei Viertel
(72 %) der Bundesbürger, dass die öffentliche Hand stärker in
intelligente Verkehrssysteme investiert, um das Autofahren stressfreier,
umweltfreundlicher und sicherer zu machen. So wird das Auto in Zukunft mit
seiner Umgebung und anderen Fahrzeugen vernetzt. Die Fahrer empfangen über
Internet und GPS Daten über Staus, freie Parkplätze und Ladestellen auf der
Strecke. 38 % der befragten Bundesbürger gaben an, dass die Finanzierung
intelligenter Verkehrsnetze aus Steuermitteln erfolgen sollte, ein Drittel (32 %) votierte für Investitionen aus Mautgebühren. (Quelle: Bitkom)
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