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Wettbewerb ist die beste Basis für Breitbandausbau |
Köln/Berlin, 20.09.2011 - Im Bundestag geht die Novellierung des
Telekommunikationsgesetzes in die entscheidende Phase. Eine Forderung ist nach
wie vor die Einführung eines Breitband-Universaldienstes mit dem Ziel der
Förderung des Breitbandausbaus in unterversorgten Gebieten.
Die Verbände ANGA,
BITKOM, BREKO, VATM und VKU sind davon überzeugt, dass die Unternehmen der
deutschen Telekommunikationsbranche das Land schneller, kostengünstiger und
besser flächendeckend mit leistungsfähigem Internet versorgen können, als dies
mit einer staatlichen Ausbauverpflichtung in Form eines
Breitband-Universaldienstes möglich wäre. In einer gemeinsamen Stellungnahme
warnen sie vor den Konsequenzen einer solchen Verpflichtung und appellieren an
die Politik, auch künftig auf den Wettbewerb und die Investitionskraft der
Branche zu setzen.
Beim Ausbau des Breitbandnetzes sind
die Kabelnetzbetreiber besonders aktiv. Seit Jahren investieren die Mitglieder
der ANGA Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber durchschnittlich über 20 % ihrer
Umsätze in den Netzausbau. Im Jahr 2010 waren es ca. 900 Mio. Euro.
Mittlerweile können 24 Mio. Haushalte über das Breitbandkabel im Internet
surfen. Dabei stehen allen Kunden 32 MBit/s-Anschlüsse zur Verfügung. Durch den
Ausbau auf den Standard DOCSIS 3.0 sind sogar Übertragungsraten von 100 MBit/s
möglich. Dieser Ausbau soll bereits 2012 abgeschlossen sein. Dann können ca.
zwei Drittel aller Haushalte über das Breitbandkabel mit Hochgeschwindigkeit im
Internet surfen. Bereits heute buchen fast 40 Prozent aller Neukunden ihre
Festnetz-Internetanschlüsse bei den Kabelnetzbetreibern. (Quelle: ANGA)
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