10/25 23 www.net-im-web.de Drohnenprojekt ADELE für den Rettungseinsatz rechtlichen Vorschriften und sorgen für vollständige DSGVO-Konformität, um Sicherheit und Datenschutz gleichermaßen zu gewährleisten.“ Dr. Chris von Wrycz Rekowski, Senator für Finanzen, Digitalisierung und Ordnung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock: „Mit ADELE bringen wir mehr Geschwindigkeit und Übersicht in den Einsatzalltag von Polizei, Feuerwehr und anderen Rettungsinstanzen. Durch die Live-Bilder erhalten Einsatzkräfte wertvolle Informationen, die nicht nur mehr Übersicht verschaffen, sondern auch wertvolle Zeit. So können Entscheidungen schneller und besser getroffen und noch schneller geholfen werden.“ Einsatzhilfe aus der Luft Unter Leitung des DLR stellt Vodafone im Projekt ADELE die 5G-Technologie für die Echtzeit-Datenübertragung sowie die Plattform DroNet. Frequentis bringt die Leitstellenanbindung ein. Die Berufsfeuerwehr Rostock ist in ADELE die Anwendungs- und Testpartnerin im Realbetrieb. Das Resultat: eine automatische Planung des Drohnenflugs, sobald ein Notruf eingeht. Dann startet die Drohne automatisch in Richtung Notfallort und überträgt in Echtzeit hochauflösende LiveVideoaufnahmen an die Leitstelle der Rettungsdienste – noch bevor das erste Einsatzfahrzeug die Zentrale verlässt. Über das 5G-Echtzeitnetz erhalten Einsatzkräfte so sehr frühzeitig wichtige Informationen, etwa zu Brandentwicklung, Zufahrtswegen, potenziellen Gefahrstofflagern sowie zur Verteilung von Menschen im betroffenen Gebiet. Unterstützung für Organisationen Damit das Zusammenspiel aus Drohnenflug, Kommunikation sowie die Einbindung in die Leitstelle zur Koordination des Einsatzes reibungslos funktioniert, integrieren Frequentis und das DLR die Drohnensteuerung direkt in die Leitstellensysteme ASGARD und LifeX. Das sind etablierte Kommunikationssysteme von Feuerwehr beziehungsweise Polizei. Über eine spezielle Schnittstelle wird das sogenannte Automated Drone Dispatch System (ADD), also das automatische Entsendesystem für Drohnen, angebunden. Geht ein Notruf ein, kann die Leitstellensoftware den aus den Notrufdaten ermittelten Einsatzort als Geokoordinaten an das ADD übermitteln. Dieses wertet die Geodaten aus und schlägt dann einen möglichen Drohneneinsatz vor. ADELE steht für „Automatisierter Drohneneinsatz aus der Leitstelle“ – ein vom Bundesministerium des Inneren durch die Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) gefördertes Projekt, das den Einsatz von Drohnen im realen Einsatzumfeld der Berufsfeuerwehr Rostock testet. Mit ADELE bringen die Projektpartner mehr Geschwindigkeit und Übersicht in den Einsatzalltag von Polizei, Feuerwehr und anderen Behörden und Rettungsinstanzen. www.dlr.de Damit das Zusammenspiel aus Drohnenflug, Kommunikation sowie die Einbindung in die Leitstelle zur Koordination des Einsatzes reibungslos funktioniert, integrieren Frequentis und das DLR die Drohnensteuerung direkt in die Leitstellensysteme ASGARD und LifeX Durch die Live-Bilder erhalten Einsatzkräfte wertvolle Informationen, die mehr Übersicht und wertvolle Zeit verschaffen. So können Entscheidungen schneller und besser getroffen und noch schneller geholfen werden (Fotos: DLR)
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