www.net-im-web.de 7 VATM zur Beschleunigung des Glasfaserausbaus Bundesdigitalminister Dr. Karsten Wildberger hat beim letzten „Stakeholderdialog“ in Berlin den Startschuss für zentrale Weichenstellungen beim Aufbau der digitalen Infrastruktur in Deutschland gegeben. Die digitalen Entscheider aus Bundes- und Landesregierungen haben mit Vertretern der Telekommunikationsbranche, kommunalen Spitzenverbänden und der Bundesnetzagentur (BNetzA) über die Vereinbarung eines Memorandum of Understanding (MoU) mit konkreten Zielgrößen gesprochen, um Fortschritte beim Infrastrukturausbau nachvollziehen zu können. VATM-Vizepräsident Wolfram Rinner unterstreicht als Teilnehmer des Austauschs: „Als Branchenverband begrüßen wir den Stakeholderdialog auf höchster Ebene und die Idee, mit einem MoU konkrete Ziel- und Messbereiche zu vereinba- ren. Wir haben beim Glasfaserausbau wichtige Jahre durch eine dysfunktionale Breitbandförderung, unzureichende Regulierung und Reibungsverluste auf den föderalen Ebenen verloren. Nun müssen endlich alle Akteure an einem Strang ziehen, um den Rückstand bei der Digitalisierung aufzuholen.“ Dafür muss das jahrelang in den Vordergrund gestellte Ziel eines beschleunigten Ausbaus um ein klares Bekenntnis zu fairem Wettbewerb erweitert werden. Die anstehende Kupfer-Glas-Migration wird dabei zum Lackmustest für das neue Digitalministerium und die BNetzA. VATM-Vize Rinner fordert: „Das Ziel muss sein, dass der Telekommunikationsmarkt durch den Wechsel auf Glasfaser für Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Unternehmen viel mehr als in der Vergangenheit bietet. Mehr Leistung, mehr Produkte und mehr Anbieter, die im Wettbewerb um die Kundinnen und Kunden stehen. Das Ministerium hat sich erfreulicherweise sehr intensiv mit der Bedeutung des Wettbewerbs und einer diskriminierungsfreien Kupfer-Glas-Migration beschäftigt. Das gilt es, effektiv zu nutzen.“ VATM-Präsidiumsmitglied Markus Hendrich ist im Verband für die Anliegen der Geschäftskundenanbieter zuständig und betont: „Die besonderen Anforderungen des Geschäftskundenmarktes kommen derzeit noch deutlich zu kurz, obwohl Unternehmen und Industrie am dringendsten auf eine gute digitale Versorgung angewiesen sind. Sollte sich die Verfügbarkeit von Breitbanddiensten oder die Auswahl an Anbietern im Rahmen der Kupfer-Glas-Migration für Unternehmen weiter verschlechtern, fällt der Wirtschaftsstandort Deutschland weiter zurück.“ Wichtig sei daher, dass das Ministerium und die Regulierungsbehörde auch diesen Anforderungen gerecht werde und das Thema präsenter auf die Agenda setze – inklusive eigener Messgrößen für das MoU. www.vatm.de Cloud-native Lösung für Exposure Management Ein neuer Bericht zeigt, dass 65 % der vernetzten Assets außerhalb der traditionellen IT-Sichtbarkeit liegen, was die Notwendigkeit eines kontinuierlichen Managements der Bedrohungsgefährdung (CTEM) unterstreicht. Forescout Technologies gibt die Einführung von eyeSentry bekannt, einer Cloud-nativen Lösung für das Exposure Management, die die Art und Weise neu definiert, wie Unternehmen versteckte Risiken in IT-, IoT- und IoMT-Umgebungen aufdecken und mindern. Angesichts der zunehmenden Verbreitung von Hybrid- und Cloud-Umgebungen kann das traditionelle Schwachstellenmanagement – statische Scans und punktuelle Bewertungen – mit dynamischen, geräteintensiven Netzwerken nicht mehr Schritt halten. Angreifer nutzen nicht verwaltete Geräte wie IP-Kameras und Edge-Systeme als versteckte Einstiegspunkte für laterale Bewegungen. Tatsächlich hat ein neuer Bericht von Forescout Research – Vedere Labs mit dem Titel „An X-ray of Modern Networks: Understanding and Mitigating IoT Risks” (Eine Röntgenaufnahme moderner Netzwerke: IoT-Risiken verstehen und mindern) ergeben, dass 65 % der vernetzten Assets in Unternehmen keine traditionellen IT-Geräte wie VoIP-Telefone, Drucker oder sogar physische Zugangskontrollsysteme mehr sind, wodurch große blinde Flecken entstehen, die bei statischen Scans oft übersehen werden. Diese blinden Flecken führen zu einer Zunahme von Sicherheitsverletzun- gen, wodurch CTEM zu einer dringenden Priorität wird. www.forescout.com/products/eyesentry/ TRENDS & FAKTEN Kostenloser Wechsel auf COMfortel SoftPhone2 Die Auerswald GmbH & Co. KG hat ihre eigenentwickelte UCLösung COMfortel SoftPhone 2 ausgebaut und mit neuen Funktionen ausgestattet. Gleichzeitig geben die deutschen Spezialisten für die Businesskommunikation die Einstellung des Vorgängers zum 31.12.2025 bekannt. Bestandskunden, die aktuell noch nicht mit dem Anfang des Jahres gelaunchten neuen Softclient arbeiten, haben nun noch einmal die Chance, den Wechsel kostenlos zu vollziehen. Das betriebssystemübergreifend kompatible COMfortel SoftPhone 2 ist der Nachfolger des COMfortel SoftPhone der ersten Generation und bietet neben modernen Telefonie-Features ein hohes Maß an Sicherheit und Verfügbarkeit. Ab Januar 2026 endet der Parallelbetrieb der beiden Lösungen, sodass ein Wechsel nun angeraten ist. Der UC-Softclient bietet als Cross-PlattformApp ein einheitliches User Interface, unabhängig davon, ob sie auf Android-, Windows-, iOS- oder macOS-Systemen betrieben wird. Die Anbindung an COMtrexx oder COMpact ITK-Systeme erfolgt über einen eigenen Proxy-Cloudservice von Auerswald www.auerswald.de 11/25
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