NET 12/2025

12/25 Instandhaltung von Videosicherheitslösungen Bosch Building Technologies bietet Kunden von Videosicherheits- lösungen einen neuen digitalen Service, der die Systemverfügbarkeit deutlich steigert. Gleichzeitig profitieren Betreiber von Effizienzgewinnen im Betrieb. Hierfür vereint der NEXOSPACE Video System Explorer, der in drei Service-Modulen erhältlich ist, intelligentes Monitoring mit Remote-Diagnosen und Cyber Security-Funktionen. Ein Systemausfall, eine unzureichende Systempflege oder Cyber-Schwachstelle können weitreichende Folgen haben: von Datenverlust über die Nichteinhaltung gesetzlicher Vorgaben bis hin zu erheblichen finanziellen Einbußen. Der NEXOSPACE Video System Explorer begegnet diesen Herausforderungen mit einem umfassenden Schutzkonzept: Regelmäßige Updates sowie System- und Kamera-Funktionsprüfungen, die im Advanced- und Premium-Modul enthalten sind, minimieren IT-Risiken und schützen proaktiv vor Cyberangriffen und Datenlecks. Die Lösung unterstützt vollständig die Anforderungen aus der DSGVO und dem Cyber Resilience Act (CRA). Besonders in kritischen Infrastrukturen, wo Ausfälle schwerwiegende Folgen haben können, sorgt das Monitoring für die Einhaltung von Normen wie DIN EN 62676 und VdS-Richtlinien. Das Basic-Modul beinhaltet den sicheren Remote-Zugang zu einem zentralen Dashboard, welches Mitarbeitenden des Kunden Einblick in Kameras, Aufzeichnungen und Systemstatus bietet. Das Advanced-Modul enthält ergänzend regelmäßige proaktive System- und Kamera-Funktionsprüfungen sowie Remote-Inspektionen durch Bosch Building Technologies. www.boschbuildingsolutions.com/de/de/ www.net-im-web.de 9 TRENDS & FAKTEN Mehr Wettbewerb im Geschäftskundenmarkt Weitreichende Vorschläge für eine Neujustierung der regulatorischen Rahmenbedingungen auf dem Geschäftskundenmarkt hat die Bonner Regulierungsbehörde in einem jetzt vorgelegten Eckpunkte- und Diskussionspapier gemacht. „Die Bundesnetzagentur kommt zu der Erkenntnis, dass sich die bisherige Regulierung als unzureichend erwiesen hat, um den Markt zum Vorteil der Verbraucher in einen Wettbewerb zu überführen. Die Deutsche Telekom zeigt sich vielmehr in der Lage, ihre dominante Marktstellung im Gesamtmarkt wieder und weiter auszubauen. Jetzt muss die Bundesnetzagentur reagieren“, betont VATM-Geschäftsführer Dr. Frederic Ufer. Seit langem beobachtet die Branche, dass die Wettbewerber im umsatzstarken Geschäftskundenmarkt kontinuierlich Marktanteile an die Telekom verlieren. Zum Ende des Jahres wird die Telekom laut VATM-Marktanalyse 2025 fast 70 Prozent des Geschäftskundenmarktes dominieren. Hauptgrund für diese problematische Entwicklung ist die seit langem unzureichende Regulierung auf diesem Marktsegment. Die Wettbewerber sind hier weiterhin in besonderem Maße auf einen funktionierenden Zugang zum bundesweit ausgebauten Netz der Telekom angewiesen. „Innovationshemmend und eingeschränkte Wettbewerbs- möglichkeiten – die Bundesnetzagentur findet klare Worte für die Ausgangslage im Geschäftskundenmarkt”, erkennt Ufer die Ausführungen der Behörde an. „Kosmetische Änderungen am Regulierungsrahmen reichen daher nicht aus. Es bedarf einer deutlich effektiveren Regulierung im Glasfaser-Zeitalter, damit die vielfach beschworene Anbietervielfalt und starke Produktinnovationen auch tatsächlich kommen.” Der Vorschlag der BNetzA, künftig strenger auf die Nichtdiskriminierung der Wettbewerber zu achten und den Zugang zur unbeschalteten Glasfaser der Telekom zu ermöglichen, sei ein entscheidender Schritt. Das ermöglicht die Entwicklung neuer Zugangsprodukte, mit denen die alternativen Anbieter mehr als bislang mit der Telekom in Wettbewerb treten könnten. „Mehr Angebot auf diesem Marktsegment wäre ein echter Gewinn für die vielen Geschäftskundinnen und -kunden und damit letztlich auch für die Verbraucher“, so Dr. Frederic Ufer. Der VATM begrüßt die Überlegung der BNetzA, die Telekom dazu zu verpflichten, ihre Zugangsprodukte anderen Nachfragern zu gleichen Bedingungen und zu vergleichbaren Preisen anzubieten, die sie für sie selbst oder ihre Tochter- beziehungsweise Partnerunternehmen geltend macht. „Das ist die notwendige Gleich- behandlung, die dem Markt einen nachhaltigen Wachstumsimpuls geben kann“, analysiert Ufer. Ein entscheidender Schub für einen attraktiven Geschäftskundenmarkt sei zudem die Überlegung, die Telekom-Entgelte für die Gewährung des Zugangs vorab zu prüfen und zu genehmigen. www.vatm.de NGN übernimmt den Dark Fiber-Anbieter netcon NGN stärkt durch die Akquisition seine Position im deutschen Glasfasermarkt und unterstützt damit langfristige Wachstumsziele im Bereich offener digitaler Infrastrukturen. “Mit dieser Akquisition unterstreichen wir unsere Ambitionen, nicht nur durch unseren eigenen strategischen Netzausbau, sondern auch durch gezielte Zukäufe zu einem der führenden Anbieter in Deutschland zu werden. Die Übernahme der netcon AG ist die ideale Ergänzung zu unserem bestehenden Netz und schafft wertvolle Synergien. Gleichzeitig ermöglicht sie die konsequente Erweiterung unseres bereits mehr als 21.000 Kilometer umfassenden Dark Fiber-Netzwerks”, so Christoph Völkel, CEO von NGN. Die bestehenden Kunden von netcon profitieren künftig von den zuverlässigen Glasfaserlösungen der NGN sowie von deren internen Kompetenzen im Ausbau und in der technischen Wartung. www.ngn-fibernetwork.de

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