NET 05/2025

05/25 9 Controlware optimiert IIoT-Infrastrukturen Die digitale Transformation leitete in den letzten Jahren eine Rev- olution in der industriellen Landschaft ein. Das Industrial Internet of Things (IIoT) spielt eine zentrale Rolle, um Betriebsabläufe zu optimieren und die Produktivität zu steigern. Oft bremsen spezifische Anforderungen sowie physische und cyberbezogene Bedrohungen dieTransformation allerdings aus. Controlware steht Unternehmen mit maßgeschneiderter Architekturberatung und der Entwicklung individueller Lösungen zur Seite – mit demZiel, das Potenzial zeitgemäßer IIoT-Infrastrukturen zu erschließen. UmOT-Systeme und die darauf gespeicherten sensiblen Daten zuverlässig vor Cyberbedrohungen zu schützen und die Integrität der Infrastruktur zu gewährleisten, müssen robuste Sicherheitsmaßnahmen implementiert werden. Die Entwick- lung eines Zonenkonzepts hat sich in der Praxis als tragfähiges Fundament bewährt. Sinnvolle Netzwerksegmentierung, robuste Network Access Control (NAC) und eingeschränkte Kommu- nikationsfähigkeit über Zonen und Systeme hinaus minimieren potenziell riskante Verbindungen. Controlware unterstützt Unternehmenmaßgeschneider- ten Architekturberatungen. Auf Basis einer umfassenden Ist-Analyse erfassen die Controlware Experten zunächst den aktuellen Stand der vorhandenen Infrastruktur und entwickeln darauf aufsetzend kundenindividuelle Lösungen, die heutigen und zukünftigen Anforderungen an intelligente Netze gerecht werden. www.controlware.de Tele Columbus auf Wachstumskurs Tele Columbus beendete das Jahr 2024 mit einemUmsatz von EUR 426,3 Mio. (-5,7 %), was maßgeblich auf sinkende TV-Umsätze im Zuge des Wegfalls der TV-Umlagefähigkeit zurückzuführen ist. Das Wachstum im Bereich Internet und Telefonie konnte im 4. Quartal mit 21.500 Neukunden weiter fortgesetzt werden. Dabei entschieden sich 56 % aller Neukunden im 4. Quartal 2024 für Bandbreiten mit 500 Mbit/s oder schneller. Das Zusammenspiel aus starkem Neukundenwachstum bei Internet und Telefonie mit zugleich höherer Nachfrage nach schnellen Bandbreiten führte 2024 zu einem Umsatzplus im Internet und Telefonie-Bereich in Höhe von EUR 30,4 Mio. im Vergleich zum Vorjahr, was einem Wachstum von 17,1 % entspricht. Die Investitionen in die Netzwerk-Infrastrukturen bewe- gen sich weiterhin auf hohem Niveau und stiegen im Jahresverlauf 2024 saisonal bedingt stetig an. Das CapEx betrug im 4. Quartal 2024 EUR 69,5 Mio. ohne Leasing. Im gesamten Geschäftsjahr 2024 sind die Investitionen mit EUR 215,6 Mio. ohne Leasing gegenüber demVorjahr mit EUR 183,1 Mio. um 17,7 % gestiegen. Das normalisierte EBITDA betrug für das Geschäftsjahr 2024 EUR 186,6 Mio. und gab gegenüber dem Vorjahr mit EUR 193,1 Mio. etwas nach (-3,4 %). Ursächlich hierfür ist der Umsatzrückgang im Rahmen des Wegfalls der TV-Umlagefähigkeit sowie ein nicht wiederkehrender Effekt aus Bauleistungen des Geschäftsjahres 2023. Zudem beeinflussen gestiegene Personalaufwendungen das Ergebnis. www.telecolumbus.com Verbraucher erwarten mehr als nur Netz Die aktuelle Studie „Household Growth for Telcos“ d er Manage- ment- undTechnologieberatung BearingPoint zeigt: Der Wettbe- werb imTelekommunikationsmarkt verlagert sich zunehmend weg von reinen Connectivity-Leistungen hin zu einem ganzheitlichen Angebot für Haushalte. Neben Preis und Qualität spielen Val- ue-Added-Services (VAS) und ein persönlicher und durchgehend erreichbarer Kundenservice eine immer größere Rolle bei der Anbieterwahl. Rund ein Drittel der Befragten (40 % bei Festnetz, 32 % bei Mobilfunk) zeigt sich offen für einen Anbieterwechsel. Überraschend ist dabei, dass konvergente Kunden eine ähnlich hoheWechselbereitschaft zeigen, wie Kunden, die Mobilfunk und Festnetz von unterschiedlichen Anbietern beziehen. Bereits 74 % der Befragten nutzen Zusatzservices, 42 % können sich vorstellen, diese direkt bei ihremTelekommunikationsanbieter zu beziehen. Dies eröffnet Anbietern zusätzliche Umsatzquellen und Differen- zierungsmöglichkeiten. Besonders gefragt sind Video-Streaming, Smart-Home-Lösungen und digitale Banking-Angebote. www.bearingpoint.com Britische Polizei setzt auf Motorola Lancashire Constabulary undMotorola Solutions haben angekündigt, dass die Polizeibehörde ihrenVertrag für die digitale Polizeiapplikation Pronto bis ins Jahr 2029 verlängert hat. Pronto ermöglicht es den Beamten, von überall auf Datensätze zuzugreifen und Berichte von unterwegs aus zu erstellen, ohne auf die Wache zurückzukehren. Darüber hinaus hat Lancashire Constabulary angekündigt, seine Flotte aus VB400 Bodycams mit den neuen V500 von Motorola Solutions zu ersetzen. Die britische Lancashire Constabulary war eine der ersten Polizeibehörden weltweit, die die mobile Polizeiapp Pronto eingeführt haben. Eine kürzlich durchgeführte Umfrage innerhalb der Behörde hat die sehr hohe Zufriedenheit der Polizistinnen und Polizisten mit der mobilen Lösung zum Ausdruck gebracht. Gelobt wurde die App als „sehr wertvoll“ und „benutzerfreundlich“, da sie eine einfache Erfassung von Daten unterwegs, den sicheren Zugriff auf Informationen sowie das gemeinsame Verwalten von Datenma- terial inklusive Videomaterial von Bodycams und Fahrzeug-Kameras ermöglicht, die beweissicher gespeichert werden können. www.motorolasolutions.com

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