NET 6-7/2025

16 www.net-im-web.de 06-07/25 Datensouveränität unter Druck europäische Alternativen – deutlich mehr als im internationalen Vergleich, wo es nur gut ein Viertel ist. Ein zentrales Ziel: Abhängigkeiten von außereuropäischen Technologieanbietern zu reduzieren. Datensouveränität unabdingbar In der DACH-Region planen 41 Prozent der Unternehmen den Wechsel zu euro- päischen Cloud- und IT-Lösungen, um Risiken zu minimieren und ihre digitale Unabhängigkeit zu stärken. Die Studie empfiehlt Unternehmen, Datensouveränität fest in ihre Strategie zu integrieren – durch gezielte Kombination von Cloud- und On- Premises-Technologien und eine kritische Analyse sensibler Datenbestände. Strategisch und souverän handeln „Unternehmen sollten den Umgang mit Daten nicht länger als reines IT-Thema betrachten“, kommentiert Dr. Bange. „Es geht um digitale Selbstbestimmung – und damit um nicht weniger als die Zukunfts- fähigkeit des Geschäftsmodells.“ Die Stu- dienautoren raten daher Unternehmen, Datensouveränität als festen Bestandteil ihrer Unternehmensstrategie zu veran- kern. Eine Bestandsaufnahme kritischer Datenbestände, deren Klassifikation nach strategischer Relevanz sowie eine flexible IT-Infrastruktur bilden dafür die Grund- lage. Dabei sollten Cloud- und On-Pre- mises-Lösungen je nach Sicherheits- und Compliance-Anforderungen gezielt kom- biniert werden. „Wir sehen einen klaren Trend: Wer Daten strategisch einsetzen will, braucht souveräne, hybride Systeme“, erklärt JörgTewes. „Regionale Anbieter wie Exasol ermöglichen diese Kontrolle – mit europäischenWerten, datenschutzkonform und technologischer Exzellenz.“ Diese Studie basiert auf einer quantitativenOnline-Befragung. Insgesamt nahmen 295 Personen an der Umfrage teil. www.a1.digital https://barc.com/de/ (Grafiken: BARC/Exasol AG)

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