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NET - DIE Zeitschrift für Kommunikation

Die NET, Zeitschrift für Kommunikationsmanagement, ist eine führende Fachzeitschrift für angewandte Informations- und Kommunikationstechnik und beschreibt Lösungen für die technisch optimale und betriebswirtschaftlich vorteilhafte Gestaltung von Kommunikationsprozessen.

NET befasst sich unter anderem mit Planung, Monitoring und Management von Multiservice-Netzen in Unternehmen (LAN/WAN), Netzzugangslösungen, Kommunikationsmanagement, Kommunikations-Messtechnik, Smart-Home oder den wirtschaftlichen Fragen der Nutzung von Informationstechnik und Telekommunikation.

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Mit unzähligen Apps greifen wir per Smartphone auch außerhalb des heimischen WLANs auf die verschiedensten Daten-Services zu. Das führt zu neuen Rekorden im Mobilfunk.

Eine Netz-Analyse von Vodafone zeigt: Die Datennutzung im Mobilfunk geht steil nach oben: Im Jahr 2021 hat das Vodafone-Netz mehr als 1,4 Milliarden Gigabyte Daten transportiert. Das sind 27 Prozent mehr als im Vorjahr. Was auffällt: Vor allem auf dem Land ist der Datenhunger der Menschen gewachsen. In kleineren Gemeinden und ländlichen Regionen stieg der Datenverbrauch deutlich stärker an als in den Großstädten und Metropolen. Außerdem zeigt die Netz-Analyse: Die meisten Daten rauschten durchs Netz, als Deutschland einen neuen Bundeskanzler bekam.

„Das Smartphone ist heute unser Alltagsbegleiter. Es ist unser mobiles Kino, unser MP3-Player für unterwegs, unsere Zeitung mit Live-Informationen rund um die Uhr und unsere Leitung, die uns von jedem Ort auf dieser Welt mit unseren Freunden und Familien zusammenbringt. Ganz egal wie viele Kilometer wir gerade voneinander entfernt sind“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. „Gerade in Zeiten, in denen uns das Corona-Virus zwingt, die physischen Kontakte zu unseren Liebsten zu reduzieren, helfen uns Mobilfunk, Festnetz und Videotelefonie füreinander da zu sein.“

Mobilfunk: Datenanstieg auf dem Land stärker als in den Städten

Auffällig dabei: Der Datenverbrauch stieg nicht nur in den Großstädten, wo 2021 etwa 550 Mio. Gigabyte Daten durchs Mobilfunk-Netz rauschten (+ 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Vor allem auf dem Land wurde mehr gesurft als jemals zuvor. Hier fiel der Daten-Anstieg sogar deutlich stärker aus als in den Metropolen. Insgesamt rauschten in kleineren Städten und Gemeinden mit weniger als 100.000 Einwohnern rund 850 Mio. Gigabyte Daten durchs Mobilfunk-Netz. Das sind rund 30 Prozent mehr als noch vor einem Jahr.

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Reisen mit dem Smartphone: Ferienzeit ist Urlaubszeit. Und das Handy ist bei vielen auch auf dem Weg in den Urlaub dabei

„Gerade in ländlichen Regionen erleichtern digitale Dienste den Alltag und helfen uns den Kontakt zu unseren Liebsten aufrecht zu erhalten. Deshalb haben wir unser LTE-Netz in diesem Jahr vor allem auf dem Land verstärkt und mit dem Ausbau von 5G direkt auch auf dem Land begonnen. Dort erreichen wir mit einer Antenne zwar weniger Menschen. Gerade hier werden neue Mobilfunk-Standorte mit schnellem Netz aber dringend gebraucht“, so Ametsreiter.

Daten-Wachstum in Rheinland-Pfalz am stärksten

Auch zwischen den Bundesländern gab es deutliche Unterschiede in der Auslastung vom Mobilfunk-Netz: Die meisten Daten (241 Mio. Gigabyte Daten) rauschten in Nordrhein-Westfalen durchs Netz. Die wenigsten in Bremen (13 Mio. Gigabyte Daten). Den größten prozentualen Anstieg in der Datennutzung verglichen mit dem Vorjahr verzeichnete das eher ländlich geprägte Bundesland Rheinland-Pfalz (plus 36 Prozent). Den kleinsten Anstieg gab es in Hamburg (plus 15 Prozent).

5G bringt Daten schneller auf die Smartphones

Immer mehr Daten werden über die neue Mobilfunk-Generation 5G mit höheren Bandbreiten von bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde transportiert. Daten gelangen so deutlich schneller als bislang im LTE-Netz auf unsere Smartphones. „Das 5G-Netz in Deutschland wächst rasant und immer mehr Menschen nutzen das schnelle Netz mit ihren Smartphones. Das erhöht die Qualität von Video-Telefonaten massiv. Mit 5G gelangen Filme, riesige Playlists und Online-Spiele noch schneller und ruckelfrei auf unsere Smartphones“, so Ametsreiter.

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Das digitale Zuhause: Die Vodafone Station liefert Gigabit-Internet übers Kabel für Eltern und Kinder. Fürs Surfen, Gaming und Streaming

Daten-Rekord als Olaf Scholz Kanzler wurde

Der Tag, an dem die meisten Daten durch das Mobilfunk-Netz von Vodafone rauschten war Mittwoch, der 8. Dezember 2021. Allein an diesem Tag transportierte das Mobilfunk-Netz in Deutschland fast 5 Millionen Gigabyte Daten quer durch die Republik. Zum Vergleich: An einem durchschnittlichen Tag rauschten 2021 etwa 3,8 Millionen Gigabyte Daten durchs Netz – also etwa 25 Prozent weniger als am 8. Dezember. Kein Zufall: An diesem Tag wurde Olaf Scholz offiziell zum neuen Bundeskanzler ernannt. Vodafone-Kunden haben – vermutlich auch deshalb – mit ihren Smartphones besonders häufig Nachrichten-Seiten im Internet besucht und dem neuen Kanzler bei Social Media öffentlich gute Wünsche mit auf den Weg gegeben. Twitter, Facebook und Co. liefen an diesem Tag heiß.

Wann wir Smartphones nutzen: Veränderungen im Tagesverlauf

Hoch im Kurs standen bei Handynutzern im gesamten Jahr 2021 weiterhin soziale Netzwerke wie Instagram, Facebook und TikTok. Was außerdem auffällt: Während die größten Datenmengen im Tagesverlauf früher erst abends nach Feierabend ab 19 Uhr durch die Netze rauschten, gibt es nun bereits morgens zum Start im Home Office massive Anstiege in der Datennutzung.

Telefonie: Gespräche dauern länger als 2019 aber kürzer als 2020

Die Zahl der Telefonate, die Vodafone-Kunden 2021 im Mobilfunk führten, bewegt sich auf einem ähnlich hohen Niveau wie im Vorjahr, als Corona und Lockdowns uns erstmal zwangen unsere physischen Kontakte zu reduzieren. 2021 wurden insgesamt 28 Milliarden Telefonate geführt. 2020 war dieser Wert fast identisch. Auffällig: Die einzelnen Telefonate dauern wieder etwas kürzer als noch im Vorjahr, wo ein Gespräch im Schnitt 3 Minuten und 25 Sekunden andauerte. In diesem Jahr telefonierten wir pro Anruf durchschnittlich 3 Minuten und 10 Sekunden. Das sind zwar 15 Sekunden weniger als im Vorjahr, wo über längere Zeiträume fast gar keine physischen Kontakte möglich waren, aber weiterhin rund 15 Sekunden mehr als 2019 vor Beginn der Corona-Pandemie. Am längsten haben wir 2021 durchschnittlich im Januar telefoniert, als Deutschland sich im Lockdown befand (rund 3 Minuten und 40 Sekunden pro Anruf).

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Homeoffice für die Eltern, Homeschooling für die Kinder: Der GigaCube bringt schnelles Internet ins Zuhause (Fotos: Vodafone)

Festnetz: Großer Datenanstieg durch Home Office und Co.

Im Festnetz zeigt sich ein ähnlicher Trend. Auch hier wuchs das Datenvolumen 2021 deutlich an. Insgesamt 41,5 Milliarden Gigabyte Daten rauschten durch das Festnetz von Vodafone. Das ist ein Anstieg um 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und das sind etwa 30 Mal so viele Daten, wie im selben Zeitraum im Mobilfunk transportiert wurden. Vor allem Homeoffice und Homeschooling trugen mit zahlreichen Video-Konferenzen und Web-Meetings dazu bei. Der Trend zu schnellen Daten im Festnetz erhöhte auch die Nachfrage nach Gigabit-Anschlüssen. Deutlich mehr als eine Millionen Kunden surfen mit der höchstmöglichen Datenrate im Festnetz. Insgesamt hat Vodafone in Deutschland bereits 23,6 Millionen Gigabit-Anschlüsse gebaut. Neben Homeoffice und Homeschooling war 2021 auch das Streamen von Filmen, Dokumentationen und Serien ein Treiber für den Datenanstieg. Die Menschen haben deutlich häufiger auf Inhalte von Mediatheken zugegriffen als in den Vorjahren.

www.vodafone.de

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