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Angacom April 2022

          

Telekom

  • Glasfaser und 5G wachsen mit Rekordtempo

    Die Bilanz für den Netzausbau 2021 steht voll im Zeichen von 5G und Glasfaser. Die Telekom hat in den vergangenen zwölf Monaten 1,2 Millionen neue FTTH-Anschlüsse (Fiber to the home) ermöglicht.

    Das sind doppelt so viele Haushalte wie im vergangenen Jahr. 2022 will das Unternehmen die Schlagzahl weiter erhöhen und plant mit zwei Millionen neuen FTTH-Anschlüssen. Das Rekordtempo beim Ausbau zeigt sich auch im Mobilfunk: Mit 5G funken mittlerweile über 63.000 Antennen. 90 Prozent der Menschen in Deutschland können die neueste Mobilfunk-Generation jetzt nutzen.

    Das verbrauchte Datenvolumen ist auch 2021 deutlich angestiegen. Die Telekom arbeitet deshalb rund um die Uhr an der Weiterentwicklung ihrer Netze. Im Festnetz lag das Volumen in diesem Jahr etwa 15 Prozent über 2020. Ähnliche Steigerungen gab es im Mobilfunk: Hier gingen im abgelaufenen Jahr 1,83 Milliarden Gigabyte durchs Netz. 2020 waren es noch 1,625 Milliarden Gigabyte. Die Top 3 beim Datenverbrauch im Mobilfunknetz der Telekom waren YouTube, Instagram und Facebook.

    Ausbau im Festnetz

    Allein in diesem Jahr verlegte die Telekom bundesweit mehr als 70.000 Kilometer Glasfaser. Insgesamt umfasst das Glasfaser-Netz der Telekom damit mehr als 650.000 Kilometer. Mit dem Ausbau in 2021 können nun insgesamt mehr als drei Millionen Haushalte einen Glasfaseranschluss buchen. Bis 2024 will die Telekom insgesamt zehn Millionen Haushalte mit Glasfaser anbinden. Ein Anschluss mit bis zu 100 MBit/s ist aktuell für 34,4 Millionen Haushalte verfügbar.

    Ein Schwerpunkt beim Ausbau liegt auf den ländlichen Raum. Ziel der Telekom ist es, bis 2030 in Kommunen mit weniger als 20.000 Einwohnern acht Millionen Glasfaser-Anschlüsse zu bauen. Um den Ausbau auf dem Land noch stärker zu pushen, hat die Telekom das Joint Venture GlasfaserPlus mit dem australischen Investor IFM gegründet. Damit soll weiteren vier Millionen Haushalten auf dem Land ein Glasfaser-Anschluss ermöglicht werden.

    Der Eigenausbau steht nach wie vor im Fokus des Glasfaser-Ausbaus. Bis 2030 will die Telekom mehr als 30 Milliarden Euro allein für den Glasfaserausbau in Deutschland investieren. Wo immer es sinnvoll und nachhaltig ist, setzt das Unternehmen auch auf Kooperationen. Dabei bietet es zum einen Partnern ihr Breitbandnetz zur Nutzung an (Wholesale). Auf der anderen Seite kooperiert die Telekom auch mit anderen Anbietern, um ihre Produkte auf Netzen anderer Unternehmen anzubieten (Wholebuy). 

    Ausbau im Mobilfunk

    5G ist im Netz der Telekom quasi Normalität. 74 Millionen Menschen in Deutschland können es nutzen. Auf dem ultraschnellen 3,6 Gigahertz-Band ist 5G jetzt in mehr als 140 Städten verfügbar. Über 3.500 Antennen an fast 1.200 Standorten bringen Highspeed-5G zu immer mehr Menschen. Die Telekom hat außerdem alle Antennen im 3,6 Gigahertz-Band technisch für 5G Standalone aufgerüstet. Sie sind parallel sowohl an das bereits bestehende Kernnetz, sowie an das neue 5G Standalone Kernnetz angebunden. Diese Technologie bildet die nächste Stufe von 5G. Sie ermöglicht eine minimale Reaktionszeit von unter 10 Millisekunden und Innovationen wie Network Slicing.

    Auch LTE wird weiter ausgebaut. So deckt die 4G jetzt 99% aller Haushalte ab. Mit 3G ist Ende Juni 2021 eine alte Technologie in den Ruhestand gegangen. Die frei gewordenen Frequenzen setzt die Telekom nun für die wesentlich leistungsfähigeren Technologien 4G und 5G ein. So haben Nutzer*innen mehr Kapazität und mehr Geschwindigkeit beim mobilen Surfen. Die eigentliche 3G-Abschaltung von 22.000 Antennen hat gerade einmal 29 Minuten gedauert und verlief dank der guten Vorbereitungen für die Kund*innen völlig geräuschlos.

    Entlang der Bahnstrecken sollen die Qualität und die Leistungsfähigkeit des Mobilfunks weiter steigen. Alle zweieinhalb Tage hat die Telekom in 2021 an der Schiene einen neuen Mobilfunkstandort gebaut. Ziel ist es, dass Fahrgäste bis 2026 auf allen Strecken ohne Unterbrechung im Netz der Telekom telefonieren und surfen können.

    Glasfaser für Hochwassergebiete

    Eine besondere Herausforderung in 2021 waren die Schäden an der Infrastruktur in den Hochwassergebieten in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Das Festnetz wurde häufig so schwer zerstört, dass ein Neuausbau notwendig ist. In stark betroffenen Ortsteilen setzt die Telekom dabei direkt auf FTTH. Erste Kund*innen in Schleiden in der Eifel erhielten ihren Glasfaseranschluss bereits in diesem Jahr. Auch in anderen Kommunen ist der Spatenstich erfolgt. 2022 wird die Telekom in den Hochwassergebieten insgesamt rund 40.000 Haushalte und Unternehmen direkt mit Glasfaser anschließen. Im Jahr darauf sollen allein in den betroffenen NRW-Kommunen weitere 25.000 FTTH-Anschlüsse hinzukommen.

    www.telekom.de

  • Telekom und Aircall liefern Callcenter aus der Cloud

    Die Deutsche Telekom und ihr Partner Aircall bieten Geschäftskunden jetzt eine Telefonzentrale aus der Cloud.

    Neben der Flexibilität einer cloud-basierten Lösung erlaubt Aircall eine einfache Integration mit nahezu allen anderen Geschäftsanwendungen. So profitieren Unternehmen von einem umfassenden Kommunikationssystem, bei dem keine wichtigen Informationen wegen System- oder Medienbrüchen verloren gehen.

    Ob voll umfängliches Callcenter oder Telefonie für Service und Vertrieb: „Die Aircall-App auf dem Desktop ist alles, was Teams brauchen. Wir betten unsere Netzwerkkompetenz in die Lösung ein und stellen Kunden gemeinsam unserem Partner ein hocheffizientes Kommunikationssystem zur Verfügung“, sagte Michael Müller-Berg, verantwortlich für Geschäftskunden-Partner der Telekom Deutschland. Aircall lässt sich in über 100 gängige Tools für Unternehmen integrieren, darunter CRM-Systeme wie Salesforce oder Collaboration-Plattformen wie Microsoft Teams. So gelangen zum Beispiel Informationen aus Kundengesprächen ohne Verzögerung in die relevanten Tools für den Vertrieb oder das Produktmanagement.

    “Mit einer solch beispiellosen Partnerschaft mit der Deutschen Telekom werden wir die unterschiedlichsten Unternehmen mit dem Cloud-Geschäftstelefonsystem und der Callcenter-Software von Aircall verbinden. Dadurch können sie effektiver kommunizieren,“ sagte Jonathan Anguelov, Mitbegründer und General Manager von Aircall.

    Innovation und Wachstum

    Das Aircall-Angebot der Telekom ist zunächst für kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland ausgelegt. Es ist aber auch in anderen Sprachen verfügbar und lässt sich für größere Unternehmen oder bestimmte Abteilungen skalieren. Die Telekom unterstützt Unternehmen bei der digitalen Transformation ihrer Bestandssysteme und mit dem besten Netz für Telefonie. Darüber hinaus übernehmen die IT-Experten der Telekom die Integration der Aircall-Lösung in die IT-Landschaft ihrer Kunden.

    Der DTCP-Investmentfonds hat bereits in Aircall investiert und die Serie-C-Runde im Jahr 2020 angeführt.

    www.telekom.de