NET 11/2025

11 www.net-im-web.de 11/25 KOMMUNIKATIONSMANAGEMENT Mehr Struktur durch ITSM Neues Ticketsystem für die Landesdirektion Sachsen Bernhard Reimann Knapp eine Million Anträge pro Jahr, drei verschiedene Hauptstandorte – und eine Ticketbearbeitung per Outlook. Das konnte auf Dauer nicht funktionieren. Deshalb entschied sich die Landesdirektion Sachsen für die Einführung der ITSM-Software KIX. Bernhard Reimann ist Chefredakteur der NET Sei es der Umweltschutz, die Sicherheit im Luftverkehr oder die Genehmigung für eine neue Brücke – an der Landesdirektion Sachsen führt im Freistaat kein Weg vorbei. Für die rund eine Million Anträge pro Jahr gibt es in der Behörde über 300 Fachverfahren. Und sie arbeitet mit etlichen externen Experten zusammen, beispielsweise mit Ingenieuren, Juristen, Ärzten oder Naturwissenschaftlern. Die Landesdirektion ist dem Sächsischen Staatsministerium des Innern nachgeordnet und 2012 aus den ehemals separaten Standorten Chemnitz, Dresden und Leipzig hervorgegangen – hier befinden sich heute auch die einzelnen Hauptdienststellen. Ergänzt werden sie durch rund zehn Außenstellen, die sich auf das gesamte Bundesland verteilen. 1.600 Bedienstete arbeiten in der Landesdirektion, davon ungefähr 400 am Hauptsitz in Chemnitz. Ordnung ins Chaos bringen Dass die Behörde aus zuvor eigenständigen Landesdirektionen zusammengelegt wurde, war für die IT-Mitarbeiter noch lange zu spüren. Anliegen lösten sie nach bestem Wissen und Gewissen, quasi mit Ad-hoc-Behebungen. Jeder Standort und Mitarbeiter hatte dabei ein eigenes Vorgehen, auch nach dem Zusammenschluss. 2020 wurde schließlich ein gemeinsames IT-Referat geschaffen, berichtet IT-Leiter Thomas Steinbach: „Zuvor lief die IT eher nebenher, aber heute arbeiten 35 Kolleginnen und Kollegen im Referat. Acht Nutzerbetreuer und sieben Administratoren sind für den täglichen Betrieb und das Servicemanagement zuständig. Die restlichen Team-Mitglieder kümmern sich um die Softwareentwick2023 entschied sich die Landesdirektion Sachsen für die Einführung einer ITSM-Software, die im Eigenbetrieb laufen und gute Performance bieten sollte, um die rund eine Million Anträge pro Jahr leichter bearbeiten zu können

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