8 www.net-im-web.de TRENDS & FAKTEN 04/2026 Deutsche Glasfaser setzt auf waipu.tv Der Wandel des Fernsehens hin zu IP-basierten Angeboten gewinnt in Deutschland weiter an Dynamik: Deutsche Glasfaser und die Exaring AG bauen ihre seit Ende 2022 bestehende Partnerschaft langfristig aus. Die Unternehmen verlängern ihre Kooperation um fünf Jahre. Damit setzt einer der führenden Glasfaseranbieter Deutschlands auf waipu.tv als zentrale TV-Plattform für seine Kunden und unterstreicht den strukturellen Wandel weg von Kabel- und Satellitenfernsehen. waipu.tv ist bereits heute vollständig in das Produktportfolio von Deutsche Glasfaser integriert. Kunden profitieren von attraktiven Kombinationsangeboten aus Glasfaser-Internet und dem führenden IPTV-Dienst. Auch Deutsche Glasfaser selbst gewinnt durch eine effiziente Kostenstruktur. Die langfristige Partnerschaft legt den Grundstein dafür, die erfolgreiche Zusammenarbeit weiter zu skalieren und neue Kundengruppen zu erschließen. „Die Zukunft der TV-Versorgung ist IP-basiert. Als ein führender Breitbandanbieter bieten wir unseren Kunden neben der modernsten Infrastruktur mit waipu.tv ein hervorragendes TV-Erlebnis auf einer leistungsstarken und zukunftssicheren TV-Plattform“, sagt Ruben Queimano, CCO der Deutsche Glasfaser Unternehmensgruppe. „Die langfristige Fortführung der Kooperation ist ein starkes Signal in die Branche. Sie zeigt, dass partnerschaftliche Modelle zwischen Netzbetreibern und IPTV-Anbietern nachhaltig funktionieren und skalierbar sind“, ergänzt Christoph Bellmer, Co-CEO der Exaring AG. Bellmer weiter: „Gemeinsam treiben wir die Ablösung von Kabel und Satellit aktiv voran und schaffen damit für Endkunden TV-Erlebnisse auf der Höhe der Zeit.“ Mit seiner Kundenbasis und einer technischen Reichweite von über 30 Millionen Haushalten gehört waipu.tv zu den führenden Plattformen für IP-basiertes Fernsehen in Deutschland. Die Partnerschaft mit Deutsche Glasfaser steht exemplarisch für ein wachsendes Plattformmodell: Netzbetreiber erweitern ihr Angebot um cloudbasierte TV-Lösungen, während waipu.tv seine Reichweite auch über strategische Kooperationen kontinuierlich ausbaut. Für Privatkunden von Deutsche Glasfaser stehen zwei Pakete zur Verfügung: „waipu.tv Comfort“ sowie „waipu.tv Perfect Plus“. Die erweiterte Partnerschaft unterstreicht die strategische Bedeutung offener Plattformmodelle für die TV-Versorgung der Zukunft. Durch die Kombination aus leistungsfähiger Glasfaserinfrastruktur und skalierbaren IPTV-Lösungen entsteht ein flexibles Ökosystem, das sich zunehmend als Standard im Markt etabliert. www.deutsche-glasfaser.de Cyber-Risiken entstehen im eigenen Unternehmen Cyberangriffe bleiben eine der größten Bedrohungen für deutsche Unternehmen – doch viele Sicherheitslücken sind hausgemacht. Das zeigt die aktuelle YouGov-Studie „Digitalisierungsbedarfe von Unternehmen 2026” im Auftrag von 1&1 Versatel, für die 533 Entscheidungsträger in deutschen Unternehmen befragt wurden. Zu den hausgemachten Sicherheitslücken gehören vor allem die wachsende Bedrohung durch Social Engineering, also die gezielte Manipulation von Mitarbeitenden zur Erlangung sensibler Informationen oder zum Umgehen von Sicherheitsmaßnahmen, und eine fehlende Resilienz. Der Anteil der Firmen, die Social Engineering als relevantes Risiko einstufen, ist seit 2024 um ein Drittel gestiegen – von 15 auf 20 Prozent. Gleichzeitig nennen 18 Prozent fehlende Redundanz und Backups als konkrete Schwachstelle der eigenen IT-Infrastruktur. Zwar haben 40 Prozent der befragten Unternehmen bereits in Sicherheitsmaßnahmen investiert und weitere 31 Prozent planen entsprechende Ausgaben. Dennoch hat fast ein Drittel der Unternehmen immer noch keine konkrete Strategie. Technische Bedrohungen wie DDoS-Angriffe (47 Prozent) und Malware (31 Prozent) dominieren weiterhin das Risikobewusstsein. Zunehmend rückt jedoch der „Faktor Mensch“ in den Fokus: Phishing, manipulierte Anrufe oder gefälschte Identitäten umgehen selbst moderne Schutzsysteme. www.1und1.net Tallence bringt KI-Assistenten ins Telefonnetz Mit THOR Voice AI stellt die Tallence AG eine Carrier-Grade-Lösung vor, mit der Telekommunikationsanbieter KI-gestützte Assistenten direkt in laufende Telefonate integrieren können – als sichere, netzintegrierte Service-Ebene. Die Assistenten können unter anderem Gespräche in Echtzeit übersetzen, Dialoge zusammenfassen, Termine organisieren, Anfragen quali- fizieren oder Backend-Prozesse anstoßen. THOR Voice AI ist darauf ausgelegt, KI-gestützte Sprachdienste als netzintegrierte Service-Ebene bereitzustellen. Im Unterschied zu App-basierten Ansätzen lassen sich die Funktionen in Sprachverbindungen sowie in zentrale Telco- und Business-Systeme einbinden. Dazu zählen unter anderem IMS-Core-Architekturen, BSS/OSS-Umgebungen, CRM-Plattformen und Abrechnungssysteme. KI-Funktionen werden damit Teil der Telekommunikationsinfrastruktur selbst. Gleichzeitig eröffnet sich für Netzbetreiber die Chance, sich stärker in der Wertschöpfung rund um KI-basierte Kommunikationsdienste zu positionieren. Anstatt lediglich die Infrastruktur für App-basierte Assistenten bereitzustellen, können Telekommunikationsunternehmen eigene intelligente Voice-Services über ihre Netze anbieten. www.tallence.com
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