NET 6-7/2026

43 www.net-im-web.de 6-7/2026 Weitblick zahlt sich für die Stadtwerke Unna aus schlüsse an den jeweiligen Micro Switches anbinden. Michael Rauer, der bei den Stadtwerken für die Netzwerk-Infrastruktur verantwortlich ist, erklärt: „Die Microsens Komponenten arbeiten absolut zuverlässig. Das robuste und praktische Design der kompakten Switches zahlt sich aus. Wir hatten bislang keinen Ausfall, noch nicht mal ein Reboot war bislang notwendig.“ WLAN für den Innenstadtbereich Im Innenstadtbereich setzen die Stadtwerke Unna seit 2020 überwiegend die Ruggedized Micro Switches als Power-over-EthernetVersionen ein. Sie werden in Kabelverteilerschränke integriert und über das Glasfasernetz der Stadtwerke angeschlossen. Von den kompakten Switches gehen zwei Kupferkabel zu nahegelegenen Laternen, an denen sich WLAN Access Points befinden, die dank Power-over-Ethernet darüber auch mit Strom versorgt werden. Gäste in Unna können über diese Hot Spots ein kostenfreies WLAN im Innenstadtbereich nutzen. Aus Sicherheitsgründen sind die Netze sowohl im Breitbandnetz, das die Stadtwerke als Provider betreiben, als auch im eigenen Netzwerk als VLANs definiert. Auch hier punkten die Microsens Switches, da sie das „Stapeln“ der VLANS oder auch „Q-in-Q-Stacking“ unterstützen. Insgesamt sieht Michael Rauer einen der größten Vorteile in der flexiblen und dennoch sicheren Nutzung der Netzwerkkomponenten: „Bei größeren Festen im Innenstadtbereich baut das Stadtmarketing eine Videoüberwachung auf. Wir stellen mit wenigen Klicks die Infrastruktur dafür zur Verfügung. Selbst schnelles Internet für Streaming-Anwendungen können wir auf Wunsch über die vorhandenen Microsens Switches als einen dedizierten Service liefern.“ Glasfaserverkabelung in Büros Längst sind die Microsens Switches nicht nur im Außenbereich im Einsatz. Für die Büros der Stadtwerke setzt das IT-Team auf die Fiber To The Office-Technologie. Die Zentrale der Stadtwerke ist vollständig mit SingleMode-Glasfaser mit 12 Fasern verkabelt. Jedes Büro wird mit einer eigenen Glasfaser angefahren, an die jeweils ein 7-Port 10Gbe Micro Switch PoE++ angeschlossen wird. Abhängig von den räumlichen Gegebenheiten wird dieser entweder direkt im Bodentank oder im Brüstungskanal verbaut oder integriert in eine Möbelunterbaueinheit genutzt. Die Endgeräte lassen sich bequem über die bekannten RJ45-Schnittstellen betreiben. Serverseitig werden die Micro Switches an leistungsfähige 10G Microsens FTTO Aggregationsswitches vom Typ „40G Multi 10G Fiber Switch 19-Zoll“ angeschlossen. Auch dieses Netzwerk ist redundant aufgebaut und besteht aus zwei redundanten Switchstacks, die unabhängig voneinander arbeiten. Wartungsarbeiten lassen sich sicher und bequem durchführen, indem jeweils ein Stack offline genommen und aktualisiert wird. Die Vorteile des neuen Glasfaserbasierten Konzepts sind für die Stadtwerke enorm, wie Michael Rauer erklärt: „Vor dem Einsatz der FTTO-Technologie waren unsere Brüstungskanäle voll mit Kupferkabeln. Heute verschwinden darin nicht nur Kabel, sondern größtenteils auch die Switches selbst. Zusätzlich haben wir in jedem Gebäudeflügel und auf jedem Stockwerk einen Verteilerraum benötigt. Diese Platz- und Zeitverschwendung hat mit der FTTO-Technologie ein Ende. Unser Netzwerk arbeitet schneller und zuverlässiger und ist deutlich effizienter als zuvor.“ Smarte Technik aus Deutschland Für Michael Rauer sind die Microsens Produkte ein überzeugendes Beispiel dafür, dass „Made in Germany“ für einen hohen Qualitätsstandard und clevere Lösungen steht. So konnte er mit einem zusätzlichen industriellen Netzteil die Installation eines Micro Switches in der Innenstadt elegant lösen, wie er erklärt: „An einer Stelle der Innenstadt haben wir einen Access Point zur WLAN-Ausleuchtung benötigt, hatten dort aber keinen Verteiler. Statt eines Ruggedized Switches haben wir in einem Innenraum einen 6-Port GbE Desktop Mini Switch G6 PoE+ installiert. Allerdings wäre die Distanz zum Access Point alleine mit PoE+ über ein Kupferkabel nicht überbrückbar gewesen. Microsens bot auch hier eine Lösung – wir ersetzten das Standard-Netzteil mit dem angebotenen regulierbaren industriellen Netzteil für den Switch, erhöhten die Eingangsspannung leicht und betreiben jetzt in 120 Meter Entfernung unseren AP.“ Die anliegende PoE-Spannung lässt sich direkt am Netzwerkmanagement System ablesen. Ein weiterer Pluspunkt ist für ihn auch das Management der steckbaren Transceiver (small form-factor pluggable – SFP). Im Gegensatz zu anderen Switch-Herstellern lässt Microsens zu, dass vorhandene SFPs weiter genutzt werden. Im Sinne der Kreislaufwirtschaft und ökonomisch sieht Michael Rauer darin einen echten Vorteil. Verlässliche Anbindungen Bei derlei positiven Erfahrungen lassen nächste Projekte nicht auf sich warten: Zukünftig werden auch für die weitere Standorte der Stadtwerke die Microsens 40G Multi 10G Fiber Switches genutzt. Die bislang genutzten Switches werden von deren Hersteller nicht mehr unterstützt. Das IT-Team der Stadtwerke entschied sich auch hier für den deutschen Hersteller. Die weitere Vereinheitlichung des Netzwerks zahlt sich auch in Hinblick auf das Netzwerkmanagement-System aus. Noch mehr Komponenten lassen sich nun transparent über die Microsens NMP verwalten und kontrollieren. Für Michael Rauer steht fest: „Wenn wir europäische – oder wie hier einen deutschen – Hersteller finden, die unsere Qualitäts- und Sicherheitsstandards erfüllen, fair bepreist sind und dazu noch einen richtig guten Service liefern, dann passt das für uns einfach.“ www.microsens.de

RkJQdWJsaXNoZXIy MjE2Mzk=