Mit der Düsseldorfer Stroth Telecom GmbH erweitert nun auch ein bundesweiter Mobilfunk- und Glasfaservermarkter via Plusnet sein Angebot.
Für die Stroth Eigenmarke „Amiva“ liefert Plusnet künftig Resale-Glasfaserprodukte mit Bandbreiten von 150 Mbit/s bis 1 Gbit/s. Realisiert wird das Angebot über die bundesweite Glasfaser-Handelsplattform Netbridge des Kölner Telekommunikationsanbieters.
Glasfaser-Vorleistung und -Reichweite aus einer Hand
Mit der Netbridge unterstützt Plusnet die Stroth GmbH insbesondere bei der Umstellung ihrer Bestandskunden – aus dem Vorgängerunternehmen Tele2 Deutschland – auf Glasfaser. Darüber hinaus wird Stroth unter der Marke Amiva auch Neukunden moderne Gigabit-Zugänge über die Netbridge von Plusnet anbieten können.
„Es gilt zunächst, viele der alten DSL-Verträge in das Gigabit-Zeitalter zu überführen“, so Thorsten von der Stück, Geschäftsführer bei Stroth Telecom. „Plusnet liefert uns Vorleistungen und Reichweite aus einer Hand, die wir sonst nur mühsam und mit vielen langwierigen Vertragsverhandlungen mit unterschiedlichen Anbietern hätten ausarbeiten müssen. Auch auf technischer Ebene nimmt uns Plusnet manche Herausforderungen bei der Umsetzung ab, so dass wir uns voll auf unsere Vermarktungskompetenzen fokussieren können.“
„Diskriminierungsfreier Zugang zu Glasfasernetzen, kein unnötiger Überbau und fairer Wettbewerb: Open Access ist das Erfolgsmodell für den schnellen Weg in die Gigabit-Gesellschaft“, betont Jürgen Rohr, Executive Director Carrier Management bei Plusnet. „Unsere Handels- und Aggregationsplattform Netbridge verbindet lokale, regionale und überregionale Glasfaserstrecken unterschiedlicher Anbieter zu einem bundesweiten Netz. Vermarkter sowie Serviceprovider für sämtliche Kundengruppen profitieren so von der großen Reichweite, ohne selbst in teuren Ausbau zu investieren. Infrastrukturanbieter lasten ihre Netze aus und betreiben sie somit schnell wirtschaftlich.“
Netbridge-Vorstellung auf den Fiberdays
Als Full-Service-Aggregator bietet Plusnet über ihre Netbridge ein breites Portfolio für Infrastrukturanbieter, die ihr Netz auslasten, sowie Vermarkter, die zügig und flexibel Glasfaserreichweite erzielen möchten: Dies reicht von Bitstream-Access (BSA), also Glasfaser-Vorleistungen für Carrier, über komplette Resale-Pakete inklusive IP-Dienste, Telefonie, TV oder Hardware für reine Vermarkter.
Rund zehn Millionen Hausanschlüsse kann Plusnet durch Glasfaser-Kooperationen mit Infrastrukturanbietern wie der Deutschen Telekom, GlasfaserPlus, Glasfaser Nordwest oder Eurofiber schon heute erreichen. Erst im November kam mit der E.on Tochter Westconnect ein weiterer Glasfaserpartner hinzu. Dank des eigenen Gigabit-Backbone-Netzes von Plusnet lassen sich diese Netze zuverlässig zu einem großen gesamtdeutschen Glasfaserangebot zusammenschalten.
Machen bei der Glasfasertransformation jetzt gemeinsame Sache: Thorsten von der Stück, Geschäftsführer Stroth Telecom (l.) und Jürgen Rohr, Executive Director Carrier Management bei Plusnet.
Das gesamte Leistungsportfolio ihrer bundesweiten Glasfaser-Handelsplattform Netbridge für Infrastrukturanbieter und Vermarkter präsentiert Plusnet auf der diesjährigen Digital- und Glasfasermesse Fiberdays am 2. und 3. April in Halle 3.1, Stand N5 der Messe Frankfurt. Dort werden zudem am ersten Messetag um 17:30 Uhr Thorsten von der Stück und Jürgen Rohr interessierten Standbesuchern weitere Einblicke zur Kooperation zwischen Stroth und Plusnet präsentieren.
Die Vorteile von Handelsplattformen für die Gigabit-Transformation wird Plusnet CFO und Wholesale-Geschäftsführer Robert Jelinek-Nacke außerdem gemeinsam mit Branchenexperten auf dem Panel „Open Access und Kooperationsmodelle“ darlegen. Die Diskussionsrunde findet am 3. April um 10 Uhr auf der Open Space Bühne Ost der Fiberdays statt.
(Foto: Dennis Knake/Plusnet GmbH)