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NET November 2022

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R&M

  • Digitaler Architekt inteliPhy net 5 für Rechenzentren

    Die DCIM-Software von R&M designt Infrastrukturen für Computerräume per Drag-and-Drop. Neuer Release mit vorgefertigten KPI-Reports.

     

    Mit Release 5 entwickelt sich inteliPhy net zu einem digitalen Architekten für Rechenzentren. Computerräume lassen sich flexibel nach Bedarf, Anwendung, Grösse und Kategorie des Rechenzentrums designen. Auf einem beliebig gestalteten Grundriss platzieren Planer die Infrastrukturbausteine intuitiv per Drag-and-Drop. inteliPhy net ermöglicht detailgenaue 2D- und 3D-Visualisierungen, die sich auch für Projektpräsentationen eignen.

    Racks, Rackreihen und Einhausungen lassen sich mit inteliPhy net durch wenige Klicks einfügen, strukturieren und verschieben. Ebenso schnell lassen sich Patchpanels, PDUs, Kabelkanäle oder vorkonfektionierte Trunkkabel virtuell hinzufügen, anpassen und verbinden. Die Software findet optimale Routen für die Trunkkabel und berechnet die Kabellängen. inteliPhy net enthält eine umfangreiche Bibliothek mit Vorlagen für die gesamte Infrastruktur wie Racks, Rangierfelder, Kabel und die Stromversorgung. Ebenso sind Modelle für Aktivgeräte mit Daten zu Gewicht, Grösse, Ports, Slots, Speisungsanschlüssen, Leistung und Verbrauch enthalten. Nutzer können Metamodelle konfigurieren und für künftige Planungen speichern.

    Fertige Inventarliste und digitaler Zwilling

    Beim Planen generiert inteliPhy net eine Inventarliste. Anwender können sie unmittelbar für Kostenkalkulationen und Bestellungen nutzen. Nach dem Planungsprozess steht eine Datenbank mit einem digitalen Zwilling des Computerraums zur Verfügung. Sie dient als Grundlage für das gesamte Data Center Infrastructure Management (DCIM), was die Hauptfunktion von inteliPhy net ist.

    r und m inteliPhy net 5

    Die DCIM-Software inteliPhy net von R&M dient als Architektin für die Planung von Infrastrukturen in Computerräumen

    R&M bietet für inteliPhy net nun auch vorgefertigte KPI-Reports mit Zero-Touch-Konfiguration an. Anwender können die Reports mit Umwelt-, Monitoring-, Infrastruktur- und Betriebsdaten verknüpfen und so die Effizienz des Rechenzentrums überwachen. Individualisierbare Dashboards und automatisierte KPI-Analysen helfen ihnen, Energieverbrauch und Temperaturen genauer zu regulieren und Ressourcen auszulasten.

    Neu ist auch das Zusammenspiel von inteliPhy net mit dem Fokus «Einsparungen beim Verpackungsservice» von R&M. Kunden können mit inteliPhy net zum Beispiel Netscale-48-Patchpanels individuell konfigurieren. R&M assembliert die Patchpanels komplett montagefertig und liefert sie in einer einzigen Verpackung aus. Das Konzept erspart Mengen an Einzelverpackungen für Kleinteile. Rohstoffverbrauch, Abfall und der Zeitbedarf für die Installation reduzieren sich.

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    (Fotos:: R&M)

  • Hybride Verkabelung für Next Generation WiFi

    R&M entwickelt Gesamtlösung für WiFi 7 und 5G in Gebäuden auf Basis der strukturierten Verkabelung.

     

    R&M ebnet die Wege für WiFi 7 und 5G in Gebäuden. Der weltweit tätige Schweizer Entwickler und Anbieter von hochwertigen Infrastrukturlösungen für Daten- und Kommunikationsnetze hat dazu ein hybrides Verkabelungskonzept entwickelt. Die Lösung vereint Fiberoptik- und Power-Verkabelung für Access Points. Sie baut auf dem Prinzip der strukturierten LAN-Verkabelung auf. Damit lassen sich schnell und auf bewährte Weise zusätzliche Infrastrukturen für die WiFi-7- und 5G-Abdeckung in Gebäuden herstellen.

    Glasfaser für Access Points

    Die neuen Technologien WiFi 7 und 5G vervielfachen die Übertragungsgeschwindigkeit in lokalen Funknetzen. Allerdings sprengen sie die Übertragungskapazitäten der bestehenden kupferbasierten LAN-Verkabelung. «Wer demnächst WiFi 7 und 5G in Gebäuden anwenden will, benötigt eine praktikable und zukunftsfähige Verkabelungslösung», betont R&M. Ideal ist eine Hybridverkabelung aus Glasfaser und Kupfer für Daten- und Stromübertragung, wie sie R&M jetzt entwickelt hat. Die Access Points der nächsten Generation werden dabei über Glasfaser vernetzt. Gleichzeitig beziehen die Antennen den Strom über die LAN-Verkabelung, was eine zusätzliche separate Stromversorgung erspart.

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    R&M stellt eine hybride Gesamtlösung für Next Generation WiFi vor. Sie ermöglicht eine Fiberoptik- und Power-Verkabelung für flächendeckende WiFi-7- und 5G-Infrastrukturen in Gebäuden

    Die Hybridlösung von R&M baut auf den Prinzipien der strukturierten LAN-Verkabelung auf. Sie wird in die modifizierte Gebäude-, Stockwerk- und Deckenverkabelung (Digital Ceiling) integriert. Die Antennen lassen sich im Handumdrehen patchen, um die WiFi-Versorgung zu erweitern oder anzupassen. Das R&M-Portfolio beinhaltet neben herkömmlichen Glas- und Kupfer-Installationskabeln auch hybride Installationskabel, Fiberoptik- und RJ45-Patchkabel, 19"-Patchpanel und hybrid-taugliche Servicedosen sowie RJ45- und LC-Connectivity.

    Erweiterter Radius

    Eine R&M-Lösungsvariante geht sogar über den typischen Radius der LAN-Verkabelung hinaus. Sie unterstützt Distanzen bis 200 Meter zwischen Verteiler und Servicedosen. Daran schliesst sich die Patchverkabelung mit parallel geführten Fiberoptik- und RJ45-Patchkabeln an. Sie verbindet die Antennen mit Datennetz und Stromversorgung.

    R&M stellt alle benötigten Verkabelungsprodukte bereit. Fachplaner und Installateure unterstützt R&M mit anpassungsfähigen Installationskonzepten. Next Generation WiFi mit Mengen von Übertragungskanälen und Übertragungsraten jenseits der 30 Gbit/s ist damit bereits heute umsetzbar.

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    (Foto: Reichle & De-Massari)

  • Jonas Güresir ist neuer COO bei R&M

    R&M hat Jonas Güresir zum Chief Operating Officer (COO) und Mitglied der Geschäftsleitung ernannt. Er übernimmt die Funktion von Markus Stieger, der Ende Juli 2025 nach 19 Jahren operativer Verantwortung bei R&M in den Ruhestand tritt.

     

    Jonas Güresir stammt aus den eigenen Nachwuchsreihen. Er trat 2013 als Prozessingenieur in die Entwicklungsabteilung von R&M ein und übernahm 2015 die Leitung des Qualitätsmanagements. Ab 2019 leitete Jonas Güresir das internationale Production Engineering Network, ein Team von Ingenieur:innen, die in den Werken einheitliche Produktionsstandards definieren und die Digitalisierung in den Fertigungsprozessen vorantreiben. Seit 2022 leitete Jonas Güresir zusätzlich die Produktion am Hauptsitz in Wetzikon. Die R&M-Gruppe verfügt weltweit über 12 Produktionsstandorte, die über eine zentral gesteuerte Supply Chain verbunden sind.

    Operative Führungserfahrung

    Bereits während seines Studiums an der ETH Zürich setzte Jonas Güresir Schwerpunkte in den Bereichen Technologiemanagement und Produktionstechnik. Nach dem Bachelor- und Masterabschluss absolvierte er internationale Weiterbildungen. Zuletzt qualifizierte er sich mit einem Management-Studium und einem Executive MBA an der Universität St. Gallen für die neue Führungsaufgabe bei R&M. «Ich freue mich auf meine neue Aufgabe als COO von R&M. Es motiviert mich sehr, meine Erfahrungen im operativen Management nun auf dieser Stufe einzubringen und gemeinsam mit dem globalen Team die Zukunft von R&M aktiv weiterzugestalten», sagt Jonas Güresir. Neben der operativen Führung wird er bei R&M auch für die weitere Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie verantwortlich sein.

    Grossen Dank an Markus Stieger

    Markus Stieger ist seit 2006 bei R&M tätig, initial als Leiter Logistik. Er baute das Logistikkonzept und die globale Supply Chain von R&M rasch aus und professionalisierte sie kontinuierlich. 2011 übernahm er die Funktion des COO von Peter Reichle und wurde Mitglied der Geschäftsleitung. In dieser Funktion hat er mit beispielhaftem Engagement, bemerkenswerter Weitsicht sowie hohem Tempo die R&M Operations zu dem gemacht, was sie heute ist: ein engmaschig abgestimmtes, hochprofessionelles und sehr gut funktionierendes weltweites Netzwerk. Unter seiner Führung wurde das Produktionsnetzwerk nach Bulgarien, Indien, China, Tschechien, in den Mittleren Osten, nach Brasilien, Mexiko und nach Italien ausgedehnt. Grösster Produktionsstandort von R&M ist heute das Fiberoptikwerk in Indien mit über 400 Mitarbeitenden.

    RundM Jonas Gueresir Markus Stieger

    Stabsübergabe bei R&M: Jonas Güresir (links) hat am 1. April die Funktion des COO von Markus Stieger (rechts) übernommen

    Der langjährige COO hat zudem das Nachhaltigkeitsprogramm von R&M vorangetrieben, professionalisiert und global implementiert. Als Lead Sustainability sorgte er mit dem Projektteam und regionalen Verantwortlichen für ein zeitgemässes Management des Themas.

    „Markus Stieger hat in den vergangenen fast 20 Jahren eine konstant hohe Professionalität bewiesen – wir haben ihm sehr viel zu verdanken“, sagt Peter Reichle, Mitinhaber von R&M.

    „Wir sind unserem COO und Geschäftsleitungskollegen Markus Stieger zu grossem Dank verpflichtet, er hat bemerkenswert viel für R&M geleistet. Wir freuen uns, dass seine Nachfolge schon früh und aus den eigenen Reihen in die Wege geleitet werden konnte“, würdigt CEO Michel Riva das Werk von Markus Stieger.

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    (Fotos: R&M)

  • R&M Tecnosteel wird R&M Italia S.r.l.

    R&M, Schweizer Entwickler und Anbieter von hochwertigen Infrastrukturlösungen für Daten- und Kommunikationsnetze, hat den italienischen Schrank- und Gehäuse-Hersteller Tecnosteel S.r.l. in den vergangenen zweieinhalb Jahren in die R&M-Gruppe integriert.

     

    Tecnosteel, mit Sitz in Brunello, heisst seit Anfang Juni R&M Italia S.r.l. R&M hatte das Unternehmen Anfang 2022 akquiriert. Es fanden umfangreiche Investitionen in die Produktentwicklung und in neue, hochautomatisierte Fertigungsanlagen statt.

    „Die Integration von Tecnosteel ist ein Meilenstein in unserer Wachstumsstrategie. Sie stärkt die Marktposition sowohl im LAN- als auch Rechenzentrums-Segment und erhöht die Erfolgschancen im wichtigen Projektgeschäft. R&M hat sich damit etabliert als Gesamtanbieter für das Interieur von Computerräumen“, sagt Michel Riva, CEO von R&M. Mit der Produktpalette von Tecnosteel kann R&M schnell und flexibel passgenaue Infrastrukturlösungen bereitstellen. Das Angebot richtet sich primär an die Data-Center-Branche in Europa und im Mittleren Osten.

    Design-Linie für Rechenzentren

    Absatzerfolge erzielte R&M seit Beginn der Akquisition unter anderem mit den von Tecnosteel designten BladeShelter-Schränken und -Kabinen. Die modernen Gehäuse helfen, den Energieverbrauch im Rechenzentrum zu verringern, indem sie Kühlungsluft verlustfrei durch die Racks führen. Zur Produktlinie gehören moderne Kühl- und Stromverteilungssysteme sowie alle Bauelemente für professionelle RZ-Einhausungen. R&M nimmt weitere Infrastrukturkomponenten von Partnern auf, darunter Brandschutz-, Batterie- und Sicherheitssysteme.

    Die Integration von Tecnosteel ermöglicht auch die Entwicklung und Inhouse-Fertigung von hochwertigen Schranksystemen für Büro- und Gebäudenetzwerke (Local Area Networks, LAN). Sie sind bereits in zahlreichen R&M-Absatzregionen erfolgreich eingeführt.

    „Tecnosteel passt zur R&M-Gruppe und zu unserer Kultur. Alles stimmt: Qualitätsbewusstsein, Fachkompetenz, Kundenorientierung, Arbeitsweise und mittelständischer Charakter“, unterstreicht Michel Riva die Wichtigkeit der Akquisition.

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