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FU Berlin

  • Andrea Güttner zur Kanzlerin der FU Berlin gewählt

    Der Erweiterte Akademische Senat der Freien Universität Berlin hat Andrea Güttner zur Kanzlerin gewählt. Das Amt ist zum 1. Juli 2026 zu besetzen.

    Die Wahl erfolgte auf Vorschlag des Präsidenten im Einvernehmen mit dem Kuratorium. Andrea Güttner wurde einstimmig gewählt, sie erhielt 55 von 55 abgegebenen Stimmen.

    Als Kanzlerin wird Andrea Güttner unter anderem Verantwortung für Haushalt, Personal, Sicherheit, Informationstechnologie sowie die bauliche und technische Infrastruktur übernehmen und gemeinsam mit dem Präsidium die strategische Weiterentwicklung der Freien Universität Berlin vorantreiben.

    Andrea Güttner war seit 2022 mit der Wahrnehmung der Aufgaben der Kanzlerin beauftragt. In dieser rund viereinhalbjährigen Interimsphase setzte sie wichtige Struktur- und Entwicklungsprojekte um, darunter die Neustrukturierung einzelner Verwaltungsbereiche, die Konzeption und Umsetzung zentraler IT- und Digitalisierungsprojekte sowie Schwerpunktsetzungen in den Bereichen Campusentwicklung und Sicherheit.

    Die 54-Jährige verfügt über langjährige Erfahrung in Hochschulverwaltung und Wissenschaftsmanagement. Vor ihrer Tätigkeit an der Freien Universität Berlin arbeitete sie unter anderem im akademischen Controlling, in der Hochschulberatung sowie als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Von 2013 bis 2022 leitete sie die Verwaltung des Fachbereichs Politik- und Sozialwissenschaften sowie mehrerer Zentralinstitute der Freien Universität Berlin.

    Uni setzt auf Kontinuität

    Mit der Wahl von Andrea Güttner zur Kanzlerin setzt die Freie Universität Berlin damit auf Kontinuität und auf eine weitere enge Zusammenarbeit zwischen Hochschulleitung, Professoren, wissenschaftlichen Mitarbeitern, Studierenden und Beschäftigten in Universitätsverwaltung und Fachbereichen.

    „Das Besondere an dieser Position ist die gemeinsame Entwicklung von Lösungsstrategien für die vielfältigen Bedarfe in Forschung, Lehre und Administration mit den unterschiedlichen Statusgruppen der Freien Universität Berlin. Auf den weiteren Austausch und die Diskussionen freue ich mich sehr. Das mir entgegengebrachte Vertrauen und die damit verbundene Wertschätzung meiner bisherigen Arbeit helfen mir, die kommenden Herausforderungen für die FU Berlin anzugehen. Hierüber bin ich sehr dankbar“, sagte Andrea Güttner nach ihrer Wahl.

    Das Wahlverfahren zur Kanzlerschaft ist gesetzlich geregelt. Der Erweiterte Akademische Senat wählte Andrea Güttner auf Vorschlag des Präsidenten, der darüber Einvernehmen mit dem Kuratorium hergestellt hatte. Andrea Güttner muss noch durch den Senat von Berlin zur Kanzlerin der Freien Universität Berlin bestellt werden.

    Andrea Güttner, Jahrgang 1971, verfügt über langjährige Erfahrung in der Hochschulverwaltung und im Wissenschaftsmanagement. Nach Stationen an der Universität Gießen und Phasen der Selbstständigkeit als Beraterin und Projektleiterin zu hochschulspezifischen Themen arbeitete sie beim CHE als Seniorconsultant und war spezialisiert auf Projekte in den Bereichen Organisationsentwicklung, Finanzen, Anreizmodelle, Gender und Diversity sowie Gleichstellung. Bereits vor der Wahl war sie mit der Wahrnehmung der Aufgaben der Kanzlerin beauftragt und führte vollumfänglich die Geschäfte der Kanzlerin seit 2022. Zuvor leitete sie zwischen 2013 und 2022 die Verwaltung des Fachbereichs Politik- und Sozialwissenschaften sowie mehrerer Zentralinstitute der Freien Universität Berlin. Güttner studierte an der Universität zu Köln und der Freien Universität Berlin Lateinamerikanistik, Politikwissenschaften und Volkswirtschaft.

    www.fu-berlin.de

    (Foto Freie Universität Berlin)

  • Günter M. Ziegler wieder Präsident der Freien Universität Berlin

    Prof. Dr. Dr. h.c. Günter M. Ziegler, Professor für Mathematik, ist zum Präsidenten der Freien Universität Berlin wiedergewählt worden.

    In der betreffenden Sitzung des erweiterten Akademischen Senats (eAS) erhielt er am Mittwoch im ersten Wahlgang 39 von 59 abgegebenen Stimmen.

    Günter M. Ziegler erklärte nach seiner Wiederwahl: „Ich danke dem erweiterten Akademischen Senat für das fortgesetzte Vertrauen. Damit habe ich ein starkes Mandat für die Vertretung der Universität in schwierigen Zeiten. Die Freie Universität Berlin steht für exzellente Forschung, hervorragende Lehre und gelebte Internationalität – und sie ist zugleich ein Ort, an dem Freiheit, Verantwortung und Vielfalt zusammengehören. In den kommenden Jahren möchte ich gemeinsam mit dem Präsidium, den Fachbereichen, den zentralen Einrichtungen und allen Mitgliedern der Hochschule die Weiterentwicklung der Freien Universität Berlin vorantreiben: mit besten Bedingungen für Studierende, Forschende und Beschäftigte, mit starken Verbünden in der Berliner Wissenschaftslandschaft und einem klaren Fokus auf wissenschaftliche Exzellenz, forschungsorientierte Lehre und gesellschaftliche Verantwortung.“

    Die vierjährige Amtszeit des Präsidenten beginnt nach der Bestellung durch den Senat von Berlin am 6. Juli 2026. Um die Bestellung durch den Senat von Berlin wird gebeten, sobald der Zentrale Wahlvorstand das amtliche Endergebnis bekanntgegeben hat. Nach der offiziellen Bestellung wird das Verfahren zur Besetzung der Ämter der ersten Vizepräsidentin/des ersten Vizepräsidenten sowie der weiteren Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten durchgeführt. Es ist vorgesehen, dass am 6. Juli 2026 neben dem Präsidenten die erste Vizepräsidentin/der erste Vizepräsident sowie die weiteren Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten ihre Ämter antreten. Das derzeitige Präsidium wird seine Amtsgeschäfte bis zur Wahl und zum Antritt der Nachfolger und Nachfolgerinnen weiter ausüben.

    www.fu-berlin.de

    (Foto: Freie Universität Berlin)