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Kooperation zwischen ANEDIS und SachsenGigaBit

Der Systemintegrator ANEDiS powered by Netceed und SachsenGigaBit, Anbieter von Internet-, Telefonie- und Multimedia-Services in Sachsen, arbeiten künftig zusammen.

 

Mit dem Rahmenvertrag ist der Weg frei für den Einsatz der XGS-PON-Technologie für alle zukünftigen Glasfaser-Ausbauprojekte der SachsenEnergie AG, die in operativer Verantwortung der SachsenGigaBit realisiert werden. Kunden in Sachsen können somit künftig in einem zukunfts- und hochleistungsfähigen XGS-PON-Access-Netz schneller und stromsparender surfen und Multigigabit-Produkte optimal nutzen. Mit den XGS-PON-Netzen, die den neuesten Ausbaustandard für Passive Optische Netze (PON) bilden, übernimmt die SachsenGigaBit die Technologieführerschaft in Sachsen für private Endkundennetze.

Nach einem erfolgreichen Proof of Concept, bei dem die Leistungsfähigkeit der Lösung unter Beweis gestellt werden musste, steht für die SachsenGigaBit nun fest: „Alle in Umsetzung befindlichen und zukünftig zu errichtenden Netze werden wir in einer XGS-PON-basierten Architektur ausführen und damit das Breitbandnetz von morgen mit besten Datenraten auch nachhaltig und ressourcenschonend realisieren“, freut sich Thomas Eibeck, Geschäftsführer der SachsenGigaBit, über diesen Meilenstein. ANEDiS powered by Netceed unterstützt SachsenGigaBit als Technologiepartner und Systemintegrator bei der Bereitstellung der Internet-Dienste auf PON-Basis sowie bei TV-Diensten über ein RF-Overlay und als Servicepartner im anschließenden Netzbetrieb.

anedis sachsengigabit optisches terminal

Das OLT (Optical Line Terminal) E7 von Calix ist eines der zentralen Elemente des XGS-PON-Netzes (Foto: Calix)

Technologieführerschaft für private Endkundennetze in Sachsen

„Die Kunden der SachsenGigaBit profitieren mit als erste in Deutschland vom neuen XGS-PON-Standard, der Multigigabit-Bandbreiten ermöglicht“, erklärt Jan Müller, Geschäftsführer ANEDiS powered by Netceed, und ergänzt: „XGS-PON bietet mit 10 Gbit/s symmetrisch viermal mehr Bandbreite als GPON und ein Vielfaches mehr im Vergleich zu DOCSIS 3.1 oder VDSL-Netzen.“ Ein positiver und nachhaltiger Nebeneffekt ist, dass sich mit dem deutlich schnelleren XGS-PON-Standard der Stromverbrauch um bis zu 80 % reduzieren lässt. Realisiert wird ebenfalls ein Open-Access-Ansatz, der zukünftig unnötigen und ressourcenfressenden Überbau vermeidet. Durch den Open-Access-Ansatz steht allen Kundinnen und Kunden sowie Mietern der Wohnungswirtschaft zusätzlich zu den beeindruckenden Datenraten auch eine größere Auswahl an Internet-Serviceprovidern zur Verfügung. Dies erhöht die Attraktivität der LiegensAnedischaften und ist ein wesentlicher Vorteil des strategischen Open-Access-Ansatzes von SachsenGigaBit.

„Die Herausforderung, einen erfahrenen Partner zu finden, der über das notwendige Know-how für die Konzeptionierung und Systemintegration eines Open-Access-Netzwerks verfügt, ist uns mit der Verpflichtung von ANEDiS powered by Netceed gelungen “, erklärt Eibeck. „Der Systemintegrator verfügt über ein verlässliches Netzwerk an innovativen und etablierten Zulieferern sowie ausreichende Ressourcen, um ein solches Technologiepaket in die Tat umzusetzen und schlussendlich unseren Endkunden die geforderten Multigigabit-Services anzubieten.“

anedis sachsengigabit Handshake

Freuen sich auf die Zusammenarbeit: Thomas Eibeck, Geschäftsführer der SachsenGigaBit (links) und Jan Müller, Geschäftsführer ANEDiS powered by Netceed (rechts) (Foto: ANEDiS powered by Netceed)

Umsetzung der Gigabitstrategie des Bundes – Glasfaser für alle

SachsenGigaBit setzt mit diesem Projekt Maßstäbe und zeigt, was der zukunftweisenden Ausbaustrategie für Netzbetreiber aller Größen bezüglich der Gigabitinitiative des Bundes Rückenwind gibt: „Wir freuen uns über die zukunftsorientierte Partnerschaft mit ANEDiS powered by Netceed. Sie ist für uns ein weiterer Meilenstein bei der Umsetzung der Gigabitstrategie des Bundes sowie unserer eigenen Unternehmensstrategie“, so Eibeck.

https://www.amadys.com/de/

www.sachsenenergie.de

Sichere Integration von OT und IT

Im Zuge der Digitalisierung eröffnet das Internet of Things (IoT) produzierenden Unternehmen attraktive Wachstumschancen, birgt aber auch neue Risiken.

 

Die rasch voranschreitende Integration von Operational Technology (OT) und Informationstechnologie (IT) trägt zwar nachhaltig zur Effizienz und Flexibilität bei, vergrößert gleichzeitig allerdings die Angriffsflächen – und damit die Gefahr von Cyberattacken. Controlware unterstützt und berät Unternehmen bei der Umsetzung sicherer IoT/OT-Projekte.

Die Art und Weise, wie industrielles Equipment kontrolliert und gesteuert wird, hat sich in den vergangenen Jahren fundamental gewandelt: Immer mehr bislang abgeschottete OT-Systeme werden nach und nach an Ressourcen im Internet angebunden, um diese zentralisiert betreiben und auswerten zu können. Dieser Paradigmenwechsel ist mit einer Vielzahl von Herausforderungen verbunden – schon aufgrund der vollkommen unterschiedlichen Entwicklungszyklen von OT und IT: „In der OT setzte man bisher vor allem auf Stabilität und Investitionsschutz und denkt in Jahrzehnten. In der IT dagegen steht die Dynamik im Fokus – Systeme werden in der Regel spätestens nach drei bis fünf Jahren abgelöst“, erklärt Jens Müller, Senior Business Development Manager Network Solutions bei Controlware. „Weil industrielle Systeme wesentlich länger in Betrieb bleiben, findet sich in OT-Umgebungen fast immer ein heterogener Mix von Hardware-Komponenten, Betriebssystemen, Protokollen und Datenhandling-Verfahren, die alle sicher digitalisiert und in das Internet of Things eingebunden werden müssen. Das ist sowohl mit Blick auf die technologische Integration als auch unter Sicherheitsgesichtspunkten alles andere als trivial – und Unternehmen sind gut beraten, bei diesen anspruchsvollen Integrationsprojekten frühzeitig erfahrene Partner hinzuzuziehen.“

Die Vorteile von IoT für Produktionsumgebungen

Die Auflösung der Grenzen zwischen OT und IT schreitet mit großen Schritten voran: Mit der Einführung von IP-basierten Übertragungsprotokollen, der Implementierung von Ethernet als physischer Übertragungsstrecke, der Nutzung von WiFi6(e) und jüngst dem Einsatz von 5G-Infrastrukturen hat die Industrie in den letzten Jahren viele wichtige Meilensteine erreicht.

Damit bringen IoT-Projekte in OT-Umgebungen vielfältige Vorteile:

  • Reduzierung der Ausfallzeiten und Wartungskosten über Predictive Maintenance
  • Erhöhung der Effizienz und Agilität, um bei Lieferungen von Gütern und beim Absatz von Produkten zeitnah zu reagieren
  • Erhöhung der Kundenbindung durch detaillierte Einblicke in den Produktionsstatus, um beispielsweise Planungs- und Logistikketten optimal aufeinander abzustimmen
  • Verbesserung von Nachhaltigkeitsfaktoren der Produktion, um dem Klimaschutz und den daraus abgeleiteten Compliance-Vorgaben der Unternehmen Rechnung zu tragen

Risiken bei der Vernetzung

Die Schattenseite der Entwicklung: Neben den attraktiven Potenzialen geht die Öffnung der Produktionsnetze mit einem deutlich höheren Risiko von Cyberattacken einher. Unternehmen müssen sich daher proaktiv mit Themen wie Software-Sicherheit und permanentem Release-Patching auseinandersetzen, um die neuen Anforderungen zu bewältigen. Die sichere Neuausrichtung der OT-Systeme, gerade mit Blick auf die Einbindung historisch gewachsener Infrastrukturen in neue IT-Dienste, stellt für die meisten Unternehmen jedoch nach wie vor eine enorme Herausforderung dar, für deren Bewältigung vielfach externes Know-how benötigt wird.

Erleichterte Umsetzung dank 5G-Test-Infrastruktur

„Angesichts der vielen Vorzüge von Cloud, Big Data und KI ist die IT/OT-Konvergenz ein extrem spannendes Thema, das produzierende Unternehmen schon mit Blick auf ihre Wettbewerbsfähigkeit zeitnah adressieren müssen. Geeignete Fachkräfte, die über das erforderliche tiefe Verständnis und umfassende Erfahrung in beiden Welten verfügen, sind jedoch rar“, erklärt Jens Müller. „Externe IT-Dienstleister sind damit ein wertvoller Partner, wenn es gilt, Know-how-Lücken beim Einsatz innovativer Technologien effizient zu schließen. So betreibt Controlware beispielsweise eine eigene Private-5G-Test-Infrastruktur für IoT-Projekte, in der Kunden die Integration von OT und IT praktisch testen können. Auf diese Weise lassen sich Digitalisierungsprojekte im 5G-Umfeld effizient vorantreiben und das Potenzial des Internet of Things ausschöpfen, ohne die Sicherheit zu vernachlässigen.“

www.controlware.com

Opengear verbessert Fernzugriff mit Smart Management Fabric

Opengear, ein Unternehmen von Digi International, hat seine Netzwerkresilienz-Plattform Lighthouse Automation Edition mit dem neuen Feature Smart Management Fabric (SMF) ausgestattet.

 

SMF bietet Unternehmen dynamischen, Routing-basierten Zugriff auf IP-Endpunkte über Out-of-Band-Netzwerke. Das erleichtert die Arbeit von Network Engineers, System-Administratoren und Tech-Supportern und schützt die jeweiligen Netzwerkverbindungen.

Smart Management Fabric erweitert die Lighthouse Automation Edition und die Appliance-Software von Opengear um dynamisches Routing. Auf diese Weise ermöglichen die Tools ein vollständiges Management-Netzwerk-Overlay. Nutzer oder auch Maschinen können somit über Automatisierungs- oder Konfigurationswerkzeuge eine Verbindung zu den Ressourcen herstellen, auf die sie zugreifen oder die sie verwalten müssen. Die Netzwerkresilienz-Plattform Lighthouse und die Appliance-Software von Opengear unterstützen ab sofort eine Reihe gängiger Technologien wie Secure Shell (SSH), Hypertext Transfer Protocol (HTTP), grafische Benutzeroberflächen (GUI), Service-Prozessoren (SPs), Baseboard Management Controller (BMC), Remote Desktop Protocol (RDP) sowie Netzwerkautomatisierungs-Tools und Servermanagementsoftware für virtualisierte Umgebungen.

SMF ist das Ergebnis vieler Stunden der Interaktion und der Zusammenarbeit mit Kunden, Partnern und Mitarbeitenden. Dieser Austausch hat es Opengear ermöglicht, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie sich die neuesten Marktdynamiken und technologischen Fortschritte auf das Management von IT-Netzwerken und -Infrastrukturen auswirken. Diese Einblicke werden die strategische Ausrichtung des Unternehmens für die nächsten Jahre bestimmen, beginnend mit der Smart Management Fabric.

SMF bildet ein einheitliches Management-Framework und macht die Netzwerkresilienz-Plattform von Opengear für die gesamte IT-Organisation attraktiv – von Network Engineers und Systemadministratoren bis hin zu Tech-Supportern, die Zugang zu IP-basierten Ressourcen benötigen. Diese Teams können nun schnell ihre Server-Management-Tools bereitstellen und darauf zugreifen sowie alle IP-basierten physischen oder virtuellen Ressourcen verwalten. Darüber hinaus können Network Engineers ihre bevorzugten Tools für die Automatisierung nutzen, um IP-Endpunkte in großem Umfang bereitzustellen, zu überwachen und zu verwalten.

www.opengear.com

ocilion erweitert Senderangebot um DF1

ocilion erweitert sein Content-Angebot in Deutschland um den HD-Premiumsender DF1.

 

DF1 ist zum 1. Januar 2024 live gegangen und hat den Sendeplatz von Servus TV Deutschland übernommen. Der neue Free-TV-Sender zeigt lizenzierte Formate von ServusTV, Eigenproduktionen im Bereich Entertainment und Premium-Live-Sport wie die PENNY DEL, Formel E, Tennisturniere und zahlreiche weitere exklusive Sportrechte, die in Kooperation mit DAZN verbreitet werden.

Dank zahlreicher Zusatzrechte können die Inhalte nicht nur live, sondern auch zeitversetzt geschaut werden mit Aufnahmefunktion, 7-Tage-Replay und Pause/Play. Die Lizenzvereinbarung umfasst so-wohl die Rechte zur IPTV- als auch zur DVB-C-Verbreitung.

 ocilion df1

(Foto: Ocilion)

„Wir freuen uns, dass wir mit DF1 im Angebot von ocilion vertreten sind und den Kunden in vielen weiteren Kabel- und IPTV-Netzten attraktive Zusatzdienste bieten können“, sagt Sarah Afshar, Leitung Distribution bei DF1.

Thomas Bichlmeir, Head of Content bei ocilion: „Mit DF1 ist ein sehr spannender Sender aus der Taufe gehoben worden, der Live-Sport mit spannenden Formaten verknüpft und nicht nur linear, sondern auch non-linear super funktionieren wird. Daher freut es mich sehr, dieses Programm als eine der ersten IPTV-Plattformen in Deutschland zu lizenzieren.“

www.ocilion.com

intec zeigt neue Fibertester auf den Fiberdays 2024

Die intec GmbH stellt auf den Fiberdays 2024 in Wiesbadenihre neuesten Entwicklungen im Bereich der Fibertester vor: den ARGUS F300 und den ARGUS F240.

 

ARGUS F300 und ARGUS F240 testen an GPON- und XGS-PON-Schnittstellen zuverlässig in gewohnter Spitzenqualität. Das selektive 5-fach-Powermeter lässt sich im Durchgangsmodus (Through Mode) in eine bestehende PON-Verbindung schalten. So lassen sich gleichzeitig die optischen Pegel auf den unterschiedlichen Down- (OLT) und Upstream- (ONT) Wellenlängen für GPON und XGS-PON sowie der eines möglichen Video-Overlays (1550 nm) über fünf separate Filter exakt bestimmen. Dabei können andere eventuell auf der Leitung befindliche Sender (sog. Alien-ONT) erkannt werden. Außerdem kann die PON-ID aus der PLOAM-Nachricht ausgelesen werden. An GPON wie an XGS-PON können beide Geräte zudem eine vollständige ONT-Simulation mit IP- und Performancetests mit bis zu 10 Gbit/s durchführen.

Daneben verfügen ARGUS F300 und ARGUSF240 über viele weitere Testfunktionen, wie WLAN Analyzer, Triple-Play-Tests wie VoIP, IPTV und Datentests in Form von Up-/Downloads, Ping und Traceroute sowie iperf oder performante IP-Speedtests direkt an der Glasfaser oder an Ethernet. Der SFP-Slot lässt sich u. a. für den Einsatz von Active Ethernet (AON) verwenden, wie es oft in FTTH-Installationen vorkommt. Zudem lässt sich über USB das Fiber Inspection Tool anschließen, das Kratzer und Defekte an Glasfasern aufspürt und diese als Videobild sowie tabellarisch darstellt.

Das OTDR im ARGUS F300 misst die Strecken- und die Ereignisdämpfung und kann daraus zusammen mit der Laufzeit des reflektierten Impulses die Streckenlänge, Spleiße und Steckverbinder bestimmen.

intec auf den Fiberdays: Halle Nord, Stand I1

www.argus.info