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KI optimiertes Tri-Band-WLAN für Glasfaserkunden
Zufriedene Glasfasernutzer dank automatisch optimiertem Highspeed-WLAN: Mit diesem Ziel hat die BREKO eG gemeinsam mit Sagemcom und Plume eine neue Router-Lösung entwickelt, die ab sofort für alle Glasfaserkunden der Westconnect-Marke E.ON Highspeed verfügbar ist.
Das System setzt neue Maßstäbe im Bereich KI-optimierter WLAN-Technologie und moderner Sicherheitsdienste und ist dabei günstiger als die in Deutschland meistgenutzten aktuellen Router. Über die BREKO eG – die kommerzielle Plattform in Ergänzung zu Deutschlands größtem Glasfaserverband – können künftig auch weitere Glasfaseranbieter diesen Router unter eigener Marke anbieten.
Westconnect, überregionaler Glasfaseranbieter und langjähriges Genossenschaftsmitglied der BREKO eG, erweitert mit dem neuen Router das Produktportfolio der Marke E.ON Highspeed um eine moderne WLAN-Lösung mit besonderem Fokus auf Leistung, Stabilität und Schutzfunktionen. Mit dem neuen E.ON Router erhalten Kunden erstmals ein Gerät mit KI-gestütztem WLAN, das neben den üblichen 2,4- und 5-Gigahertz-Frequenzen auch das 6-Gigahertz-Frequenzband nutzt, sowie integrierter Self Service App.
Einfach starkes WLAN für jedes Zuhause
Der neue Router erfüllt den steigenden Bedarf an stabiler und schneller Internetverbindung in allen Wohnbereichen. Nach dem Anschließen richtet er sich automatisch ein und passt das WLAN-Signal in Echtzeit an das jeweilige Nutzungsverhalten an. Streaming, Gaming und Videokonferenzen erhalten so jederzeit eine leistungsstarke Verbindung auf allen Endgeräten.

Von links nach rechts: Gregor Stegen, VP Corporate and Business Development EMEA bei Plume Design Inc, Jürgen Magull, Geschäftsführer der BREKO eG, Carsten Lagemann, Geschäftsführer der Westconnect GmbH, Olivier Dronne, Geschäftsführer der Sagemcom Broadband Germany GmbH, Benedikt Nicolai, Sales Director der Sagemcom Broadband Germany GmbH
Moderne Technologie für maximale Leistung
Die elf im Router integrierten Antennen funken neben den üblichen 2,4- und 5-Gigahertz-Frequenzen auch im besonders störungsarmen 6-Gigahertz-Frequenzband. Mit diesen zusätzlichen Frequenzen, die auf dem deutschen Markt bisher meist teuren Oberklasse-Routern vorbehalten waren, erreicht das heimische WLAN Geschwindigkeiten von bis zu 10,5 Gigabit pro Sekunde. Das integrierte Glasfasermodem erleichtert die Nutzung und spart Strom, da kein zusätzliches Gerät am Anschluss notwendig ist.
Unkomplizierte Erweiterung mit passendem WLAN-Repeater
Für große Wohnflächen steht der neue E.ON Repeater als Erweiterung zum E.ON Router zur Verfügung. Der Repeater lässt sich kabellos mit dem Router verbinden und sorgt so für eine lückenlose Abdeckung in allen Räumen. Auch der Repeater nutzt alle drei verfügbaren Frequenzbänder für eine schnelle Verbindung. Alternativ lässt sich auch eine Verbindung per LAN-Kabel zum Router herstellen. Bei Bedarf können mehrere Repeater miteinander kombiniert werden.
Komfortable Steuerung und Sicherheit mit der Plume Home App
Zum Lieferumfang des E.ON Routers gehört die Plume Home App als zentrale Steuerung für ein starkes und geschütztes WLAN. Die Nutzung der App ist optional und bietet kostenlos zahlreiche Zusatzfunktionen:
- Unkomplizierte Verwaltung des gesamten Heimnetzwerks per Smartphone
- Ständig aktueller Schutz vor Phishing, Schadsoftware und weiteren Bedrohungen
- Gastzugänge, Zeitschaltung, Inhaltsfilter, Werbeblocker und Kontrollfunktionen für Kinder und Jugendliche
- Bewegungserkennung per WLAN, ohne zusätzliche Geräte oder Kosten
(Fotos: Henning Hattendorf/Breko)
Deutsche Glasfaser nutzt 800-Gigabit-Internetknoten-Port
DE-CIX hebt die Anbindung der Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser auf das nächste technologische Level. Das Unternehmen ist am DE-CIX Frankfurt über einen 800-Gigabit-Ethernet-Port (800GE) angeschlossen.
Ein Novum nicht nur für das Ökosystem des weltweit führenden Internetknoten-Betreibers, sondern für die globale Interconnection-Branche insgesamt: DE-CIX ist der erste Internet Exchange (IX) Betreiber weltweit, der ein Unternehmen über die 800GE-Technologie angebunden hat.
Bereits im Oktober 2022 hatte DE-CIX die Zugangstechnologie als erster Anbieter der Welt am DE-CIX Frankfurt eingeführt. Kernstück sind die neuen 800G-ZR+-Single-Lambda-Optiken von Nokia, die 800 Gigabit pro Sekunde auf einer Wellenlänge übertragen, eingesetzt in Nokias 800GE-fähigen IP-Routern. Die 800G-ZR+-Optiken markieren dabei den nächsten Entwicklungssprung in der Netzwerktechnologie: doppelte Datenleistung, höhere Effizienz, geringerer Energieverbrauch.
Neue Optiken vereinfachen den Datenverkehr
Mehr Daten auf kleinerem Raum: Statt Daten auf mehrere Wellenlängen zu verteilen, läuft der gesamte Verkehr bei den neuen 800G-ZR+-Optiken über eine einzige Wellenlänge. Und wo Bits und Bytes bei älteren Systemen mit mehreren Wellenlängen nach der Übertragung wieder aggregiert werden, entfällt dieser Schritt nun komplett. Fließen alle Pakete über eine Wellenlänge und eine Optik, spart dies Hardware, Platz, Verkabelung, Strom und optimiert den Datenfluss. Zudem sparen Kunden Kosten, weil ein Cross Connect ausreicht, um sich an DE-CIX anzuschließen. Durch ihr standardisiertes, direkt in Router integrierbares Design vereinfachen die neuen Optiken den Betrieb und machen Netze zukunftssicher skalierbar.

Router, Optik und Port vollautomatisch provisioniert
„Wir freuen uns, die Deutsche Glasfaser als ersten Kunden überhaupt mit der Zugangstechnologie zu versorgen“, sagt Dr. Thomas King, CTO bei DE-CIX, „um das Telekommunikationsunternehmen anzuschließen, haben wir hochleistungsfähige 800GE-fähige Router von Nokia installiert. Die Provisionierung von Router, Optik und Port erfolgte auf Software- und Konfigurationsseite vollautomatisch – und das innerhalb weniger Stunden.“ „In den vergangenen Jahren haben wir unsere Prozesse und Plattform konsequent automatisiert und standardisiert“, sagt Tim Kleefass, Vice President Interconnection Plattform bei DE-CIX, „mit der Ende-zu-Ende-Automatisierung schaffen wir die Basis für eine effiziente und skalierbare Interconnection-as-a-Service-Plattform im globalen Ökosystem.“
Deutsche Glasfaser mit 800-GE-Port: Neuer Standard für Netzinfrastruktur
Die Deutsche Glasfaser gilt als einer der führenden Glasfaserversorger in Deutschland und treibt den flächendeckenden Ausbau von FTTH-Anschlüssen insbesondere in ländlichen und suburbanen Regionen voran. „Mit dem 800-GE-Port am DE-CIX Frankfurt setzen wir einen neuen Standard für die Zukunftsfähigkeit unserer Netzinfrastruktur“, sagt Pascal Koster, Chief Operating Officer (COO) bei der Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser. „Damit verfügen wir nun über insgesamt 1,6 Terabit pro Sekunde Kapazität am größten Internetknoten Europas. So schaffen wir die Grundlage für das Internet von morgen – mit mehr Geschwindigkeit, Stabilität und Nachhaltigkeit für Millionen Nutzerinnen und Nutzer.“
DE-CIX und Nokia verbindet eine mehr als zehnjährige Partnerschaft im Bereich der Netzwerktechnologie. Gemeinsam treiben beide Unternehmen Innovationen bei Routing- und optischen Übertragungslösungen voran und setzen regelmäßig neue Benchmarks für Performance und Automatisierung an den weltweiten DE-CIX Standorten. „Die Zusammenarbeit mit DE-CIX hat für uns eine besondere Bedeutung, weil sie es uns ermöglicht, unsere optischen Innovationen direkt in einer der modernsten Interconnection-Umgebungen der Welt einzusetzen,“ sagt Rafael de Fermín, Senior Vice President Nokia Networks Infrastructure Europa. „Mit den 800G-ZR+-Single-Lambda-Optiken setzen wir gemeinsam neue Maßstäbe für effiziente, skalierbare und automatisierbare Netzwerkinfrastrukturen und zeigen, wie technologische Fortschritte den globalen Datenaustausch der Zukunft prägen.“
Datenverkehr treibt Bedarf nach Bandbreite
Von Streaming über Videokonferenzen bis hin zum Gaming – seit Jahren wächst der Bedarf der Welt nach mehr Bandbreite und damit das Volumen an Bits und Bytes, das sich durch die Netze der Erde bewegt. So erreichte der globale Datenverkehr an den DE-CIX Internet Exchanges im Jahr 2024 mit über 68 Exabyte einen neuen Rekord – 15 Prozent mehr als 2023 und mehr als doppelt so viel wie 2020. Dabei verzeichnete allein DE-CIX Frankfurt einen Datenfluss von 45 Exabyte, was einem Anstieg von 13 Prozent gegenüber 2023 entspricht.
Rosenberger OSI modernisiert REWE-Rechenzentrumsverkabelung
Rosenberger Optical Solutions & Infrastructure (Rosenberger OSI) hat die Rechenzentrumsverkabelung der REWE Group an drei Standorten grundlegend modernisiert. Zum Einsatz kam dabei zukunftsfähige Glasfaser-Technologie, die Bandbreiten bis 1,6 Tbit/s ermöglicht und den Betrieb langfristig absichert.
Kern des Projekts war die Einführung von 400GBASE-DR4-QSFP-DD Singlemode-Transceivern mit SN-Quad-Optical-Interface. Diese Komponenten ermöglichen hohe Bandbreiten bei gleichzeitig reduziertem Verkabelungsaufwand. Ergänzt wurde die Technik durch eine neue Singlemode-Infrastruktur, die eine Erweiterung auf höhere Geschwindigkeiten wie 800 Gbit/s oder 1,6 Tbit/s vorbereitet. Die Modernisierung aller drei Standorte inklusive Projektierung erfolgte innerhalb von sechs Wochen.
Effiziente Architektur mit Arista-Switches
Ein zentrales Element dieser Architektur ist die Integration von Arista-Switches, deren Ports auf LC-Duplex-Patchverteiler (CPL) gespiegelt werden. Diese Architektur reduziert die Zahl der Steckverbindungen in der Nähe der Switches und senkt somit sowohl die Kosten als auch die Signalverluste. Zum Einsatz kamen zudem werkseitig konfektionierte SN-Trunkpeitschen mit der neuesten Bauform „SN EZ-Flip“ der SN-Stecker. Diese ermöglichen einen Vor-Ort-Polaritätswechsel, ohne dass dabei die Gefahr besteht, Fasern zu brechen.

Flexibel erweiterbare Patchverteiler-Lösung
Als Patchverteiler dient ein PreCONNECT SMAP-G2 SD, das 2 HE belegt und sich aufgrund des kunststoffreduzierten Designs durch eine niedrige Brandlast auszeichnet. Das modulare 19-Zoll-Gehäusesystem ermöglicht den werkzeugfreien Austausch von Teilfrontplatten und die Nachrüstung zusätzlicher Ports. Damit lassen sich Netzwerkinfrastrukturen bei späteren Technologie-Updates schnell und ohne Komplettaustausch an neue Standards anpassen.
Investitionsschutz und Nachhaltigkeit
Die Lösung erhöht nicht nur die Leistungsfähigkeit, sondern schützt auch bestehende Ressourcen. Dank modularer Bauweise und der Möglichkeit, Glasfaser- und Kupferverkabelung zu kombinieren, bleibt sie langfristig nutzbar und unterstützt die Nachhaltigkeitsziele der REWE Group.
„Mit der neuen Glasfaser-Vernetzung hat REWE eine flexible, servicefreundliche und erweiterbare Lösung geschaffen. Sie ermöglicht nicht nur die aktuellen 400G-Anwendungen, sondern ebnet auch den Weg für kommende Generationen von Rechenzentrumstechnologien“, sagt Thomas Schmidt, Geschäftsführer von Rosenberger OSI.
(Fotos: Rosenberger OSI)
Netzwerke müssen neu gedacht werden
Immer mehr Geräte kommunizieren nicht mehr über serielle Anschlüsse, sondern ausschließlich via Internet Protocol (IP). Damit verändert sich die Art, wie Netzwerke betrieben und verwaltet werden. Opengear erklärt, worauf es im IP-Zeitalter wirklich ankommt.
Die Netzwerkinfrastruktur wandelt sich: Edge-Geräte, virtuelle Appliances, Cloud-Anbindungen, moderne Server oder dedizierte Hardware wie iDRAC und iLO lassen sich oft nur noch über IP-Verbindungen konfigurieren. Für Administratoren bedeutet das, dass sie mit der herkömmlichen Verwaltung über serielle Schnittstellen nicht mehr weiterkommen. Gleichzeitig bleibt die Anforderung bestehen, jederzeit auf alle Systeme im Netzwerk zugreifen zu können – also auch bei einem Netzwerkausfall oder anderweitigen Störungen. Out-of-Band-Lösungen müssen daher heute sowohl klassische serielle Steuerung als auch modernes IP-Management über eine sichere, vom Produktionsnetz getrennte Verbindung ermöglichen.
IP-Management immer wichtiger
Mit der Virtualisierung und zunehmenden Verteilung von IT-Ressourcen steigt die Anzahl der unterschiedlichen Gerätetypen. Viele dieser Systeme bieten keine seriellen Ports mehr, sondern nur IP-Schnittstellen. Unternehmen benötigen daher Lösungen, mit denen sie diese Geräte trotzdem zentral administrieren und somit in bestehende Wartungs- und Diagnoseprozesse integrieren können. Viele Unternehmen betreiben zudem Dutzende Standorte, sodass eine direkte Maschine-zu-Maschine-Kommunikation erforderlich ist: Konfigurationsserver richten Endgeräte automatisch ein oder spielen Updates ein. Ein IP-basiertes Out-of-Band-Management ermöglicht genau diese Skalierbarkeit, ohne das Produktionsnetz zu belasten.
Geräte sicher einbinden
Wichtig ist, dass das IP-Management nicht isoliert erfolgt. Idealerweise wird es über dieselbe sichere Out-of-Band-Struktur bereitgestellt, die auch für serielle Verbindungen genutzt wird. Dadurch entsteht ein durchgängiger Sicherheitsrahmen mit konsistenten Policies und Zugriffskontrollen. Moderne Lösungen ermöglichen es, den IP-Management-Traffic vollständig vom Produktionsnetz zu trennen. Der Datenverkehr wird über verschlüsselte Tunnel, Cellular-Verbindungen oder VPNs geleitet, mit zentralem Zugriffskontroll- und Logging-Mechanismus. So bleiben Geräte erreichbar, auch wenn das operative Netzwerk ausfällt, und Sicherheitsrichtlinien werden konsequent eingehalten.
Automatisierung vorantreiben
Automatisierte Prozesse beschleunigen Bereitstellung und Wartung: Geräte werden ohne manuelle Eingriffe erkannt, vorkonfiguriert und betriebsbereit gemacht – inklusive IP-Schnittstellen. Updates, Neustarts oder Rücksetzungen auf Standardkonfigurationen können zentral ausgelöst werden. Dadurch reduziert sich der Administrationsaufwand auf ein Minimum. Zukünftig wird KI auch eine immer größere Rolle beim Erkennen von Devices und bei der automatisierten Fehlerbehebung spielen.
Von IP-Management profitieren
Ein zentralisiertes, hybrides Out-of-Band-System reduziert die Komplexität, senkt die Betriebskosten und erhöht die Verfügbarkeit kritischer Systeme. Administratoren können sowohl serielle als auch IP-basierte Geräte über eine zentrale Managementplattform steuern. Das erleichtert den Überblick, beschleunigt die Fehlerbehebung und verkürzt Ausfallzeiten. Gleichzeitig ermöglicht die Entkopplung vom Produktionsnetz einen sichereren Betrieb.
„Der Trend geht klar in Richtung hybrider Out-of-Band-Umgebungen, die serielle und IP-basierte Verwaltung nahtlos verbinden“, betont Dirk Schuma, Sales Manager EMEA North bei Opengear. „Ziel ist, jedes Gerät unabhängig von Standort, Verbindungstyp oder Hersteller sicher, automatisiert und jederzeit erreichbar zu machen. Das ist die Basis für resiliente Netzwerke.“
(Foto: Bruno, Pixabay)
Ericsson und Vodafone schließen fünfjährige Partnerschaft
Ericsson und Vodafone haben eine fünfjährige strategische Partnerschaft vereinbart, um die Netzabdeckung von Vodafone mithilfe der leistungsstarken programmierbaren Netzlösungen von Ericsson in mehreren Schlüsselmärkten zu modernisieren.
Ericsson wird alleiniger RAN-Ausrüster für Vodafone in Irland, den Niederlanden und Portugal und zudem maßgeblicher Lieferant in Deutschland, Rumänien und Ägypten. Mit diesem Schritt wird die langjährige strategische Beziehung zwischen den beiden Unternehmen weiter vertieft.
Die Modernisierung von Vodafones RAN-Infrastruktur und -Management bildet die Grundlage für den flächendeckenden Einsatz von 5G Standalone. Dies ermöglicht es Vodafone, seinen Privat- und Unternehmenskunden differenzierte Konnektivitätslösungen mit garantierten, leistungs-basierten Eigenschaften anzubieten. Im Rahmen der Partnerschaft wird Vodafone in großem Umfang die hochmodernen und Open-RAN-kompatiblen Massive-MIMO-Radios und RAN-Compute-Lösungen von Ericsson sowie 5G-Advanced-RAN-Softwarefunktionen in seinen Netzen in diesen Märkten einsetzen.
Start in Deutschland noch 2025
Die europaweite Vereinbarung umfasst die Einführung der Ericsson Intelligent Automation Plattform und einer Reihe von KI-gestützten rApps, die in den einzelnen Märkten eingesetzt werden sollen, um eine automatisierte RAN-Optimierung, sowie Energieeffizienz und Verwaltung des Multi-Vendor-Netzwerks zu ermöglichen. Deutschland wird der erste Markt sein, in dem die Plattform und die rApps für das RAN-Management von Ericsson und anderen Anbietern zum Einsatz kommen – die Arbeiten beginnen im vierten Quartal 2025. Die umfassende Partnerschaft im Bereich KI und Netzentwicklung ist darauf ausgerichtet, die Infrastruktur von Vodafone auf Weltklasseniveau zu heben. Das Unternehmen unternimmt damit erste Schritte in Richtung autonomer Netze und stellt sicher, dass diese an der Spitze des technologischen Fortschritts stehen und zukünftigen Anforderungen gerecht werden können.

Alberto Ripepi, Chief Network Officer bei der Vodafone Group: „Die strategische Partnerschaft mit Ericsson ist ein wichtiger Schritt in der Weiterentwicklung unserer Netze. Durch die Modernisierung unseres Netzes mit der neuesten Ausrüstung und neuen leistungsstarken 5G-Advanced-Funktionen transformieren wir unsere Infrastruktur für ein optimales Kundenerlebnis und eine hohe Netzeffizienz. Dabei setzen wir auf Automatisierung und KI-Agenten, um die Netzanforderungen nahtlos und in Echtzeit zu erfüllen. Außerdem legen wir mit unserem Joint Venture Aduna den Grundstein, um vom aufstrebenden Markt für Netzwerk-APIs zu profitieren. Diese leistungsstarke Kombination ermöglicht es uns, unsere Netzkapazitäten auch Entwicklern zugänglich zu machen, eine Welle von Innovationen bei Anwendungen und Diensten anzustoßen und Vodafone an der Spitze der Netztechnologie und -innovation zu positionieren.“
Vodafone verbessert Netzinfrastruktur mit KI
Patrick Johansson, Senior Vice President und Leiter des Marktbereichs Europa, Naher Osten und Afrika bei Ericsson: „Wir sind stolz darauf, unsere langjährige Beziehung zu Vodafone durch diese wegweisende Vereinbarung auszubauen. Die Partnerschaft steht im Einklang mit unserer Vision von leistungsstarken programmierbaren Netzen und schafft eine solide Grundlage für Vodafone zur Bereitstellung differenzierter Konnektivitätsangebote. Durch die Einführung innovativer, leistungsbasierter Lösungen für Verbraucher und Unternehmen eröffnen wir neue Möglichkeiten für die Monetarisierung von Diensten und treiben die nächste Welle von Innovationen in der Telekommunikation voran.“
Vodafone wird seine Netzinfrastruktur durch die Nutzung von Ericsson 5G-Advanced-Softwarelösungen mit Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) und Automatisierung weiter verbessern. Diese Lösungen ermöglichen ein intelligentes Netzwerkmanagement in Echtzeit, verbessern die Betriebs- und Energieeffizienz, sorgen für eine überragende Geräte- und Netzwerkleistung und schaffen Möglichkeiten für neue Einnahmequellen durch differenzierte Konnektivitätsdienste.
Durch den Einsatz leistungsstarker programmierbarer Netzarchitekturen schafft diese Partnerschaft die Voraussetzungen für beschleunigte Innovationen und die Entwicklung neuer Anwendungsfälle in den Märkten von Vodafone. Dieser zukunftsorientierte Ansatz stellt sicher, dass die Netzinfrastruktur von Vodafone für die Zukunft gerüstet und an neue Technologien anpassbar ist, womit die Position des Unternehmens als führender Anbieter in der globalen Telekommunikationslandschaft gefestigt wird.
