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NET Dezember 2025

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Im Rahmen der Frühjahrstagung fand am 23. April 2026 in Bad Neuenahr die ordentliche Generalversammlung der GFT statt.

Als Europas größte Genossenschaft für Unternehmen der Telekommunikations- und Sicherheitsbranche blickte die GFT dabei auf ein anspruchsvolles Geschäftsjahr 2025 zurück.

Das Jahr war geprägt von geopolitischen Spannungen, wirtschaftlicher Zurückhaltung und spürbaren Unsicherheiten im Markt – Entwicklungen, die sich auch in der Geschäftsentwicklung der Mitgliedsunternehmen widerspiegelten. Gleichzeitig zeigte sich in diesem Umfeld die Stabilität und Belastbarkeit des genossenschaftlichen Verbundes.

Der Geschäftsbericht stand unter dem Leitmotiv „2025 – das Jahr der 360°-Standortbestimmung“. Vorstandssprecher Birger T. Aasland betonte, dass sich diese Standortbestimmung nicht allein auf betriebswirtschaftliche Kennzahlen beschränkte: „Sie war ebenso eine bewusste Rückbesinnung auf die Grundlagen unserer Genossenschaft – Solidarität, Verantwortung und Vertrauen.“

Unterschiedliche Marktentwicklungen in den Geschäftsfeldern

Der Blick auf die einzelnen Geschäftsfelder zeigt eine heterogene Marktentwicklung. Während der Bereich IT und Telekommunikation marktbedingt einen Rückgang auf 76 Millionen Euro verzeichnete, wuchs der Bereich Sicherheitstechnik um 9,8 Prozent. Der Cloud- und Carrier-Markt entwickelte sich im Jahr 2025 stabil. „Diese Entwicklung unterstreicht, wie wichtig unsere strategische Diversifikation als Stabilitätsfaktor ist“, erklärte Aasland.

GFT Vorstandssprecher Birger Aasland

GFT-Vorstandssprecher Birger T. Aasland

Herausforderndes Geschäftsjahr 2025

Vor dem Hintergrund eines insgesamt schwierigen Marktumfelds und angesichts gesamtwirtschaftlicher Unsicherheiten erzielten die GFT-Mitgliedsunternehmen im Zentralfakturierungsgeschäft ein Volumen von 136,2 Millionen Euro. Dies entspricht einem Rückgang von 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Ausschüttungen an die Mitglieder beliefen sich auf rund 3,5 Millionen Euro. Damit konnte auch im Geschäftsjahr 2025 ein spürbarer wirtschaftlicher Effekt für die Mitgliedsunternehmen realisiert werden.

„Das Ergebnis 2025 ist maßgeblich durch bewusst in Kauf genommene Einmaleffekte sowie durch das Ausbleiben außergewöhnlicher Sondererträge des Vorjahres geprägt“, so der Vorstand. Die Zahl der Mitgliedsunternehmen blieb mit 216 stabil und unterstreicht die kontinuierliche Relevanz und Verlässlichkeit der GFT im Markt. Im Rahmen der Generalversammlung wurden Vorstand und Aufsichtsrat entlastet. Michael Brase wurde von den Mitgliedern als Aufsichtsrat bestätigt und im Anschluss in der konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrats erneut zum Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt.

Klarer Kurs nach vorn – Namensänderung beschlossen

„2025 war kein einfaches Jahr, aber ein richtungsweisendes Jahr“, resümierte Aasland. „Die Zahlen zeigen deutlich, wo unser Modell heute trägt und wo es unter veränderten Marktbedingungen unter Druck gerät. Vor diesem Hintergrund haben wir begonnen, gezielt die Grundlagen für Stabilisierung, Modernisierung und neue Wachstumsfelder zu schaffen.“

GFT Vorstand und Aufsichtsrat

GFT-Vorstand & Aufsichtsrat (v.l.n.r.): Christoph Ende, Birger T. Aasland, Oliver Fries, Michael Brase, Philip Kalthöfer, Fabian Ehrk, Reiner Marten

Diese strategischen Maßnahmen sollen ab dem Geschäftsjahr 2026 in spürbare operative Effekte überführt werden. Ein sichtbares Zeichen der eingeleiteten Modernisierung setzten die Mitglieder bereits mit einem Beschluss zur satzungsgemäßen Namensänderung: Die bisherige GFT Gemeinschaft Fernmelde Technik eG firmiert künftig als GFT eG. „Die GFT hat sich längst über ihren historischen Fernmelde-Charakter hinaus entwickelt. Mit der Namensänderung tragen wir dieser Entwicklung Rechnung und unterstreichen unseren Anspruch, die Modernisierung der Genossenschaft konsequent weiterzuführen“, so Aasland.

www.gft-eg.de

(Fotos: GFT)