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R&M ernennt den langjährigen Geschäftsführer der Asia-Pacific-Region, Laurent Amestoy, zum Chief Sales Officer (CSO).

Laurent verantwortet künftig den globalen Vertrieb der R&M-Gruppe. «Mit der Wahl von Laurent Amestoy geben wir das Vertriebs- und Sales-Management in bewährte Hände», sagt R&M-CEO Dr. Roger Baumann.

Laurent Amestoy verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung im Telekommunikationssektor. Er hat Thermodynamik, Marketing und Finanzwesen studiert. Der gebürtige Franzose ist seit dem Jahr 2000 für die R&M-Gruppe tätig. Zunächst leitete er die R&M-Vertriebstochter im Mittleren Osten (META) mit Sitz in Dubai. Im Jahr 2008 übernahm er als Executive Vice President die Verantwortung für den R&M-Vertrieb in der Region Asia Pacific (APAC) mit Sitz in Singapur. Seither hat R&M den Umsatz in dieser Region mehr als verdoppelt. APAC ist heute die drittgrösste Absatzregion der R&M-Gruppe.

Seit seinem Start bei R&M im April 2025 entwickelt Roger Baumann die Markt- und Wachstumsstrategie des Unternehmens konsequent weiter. Zu diesem Zweck hat er Laurent Amestoy bereits Ende Juni interimistisch hinzugezogen. Mit der um die Position des CSO ergänzten Geschäftsleitung will R&M die Marktbearbeitung weltweit  professionalisieren und Synergien stärker nutzen. Damit will R&M aktuellen Technologietrends und wirtschaftlichen Entwicklungen von globaler Bedeutung Rechnung tragen. Die Strategie der regionalen Kundennähe bleibt bestehen und soll intensiviert werden. Sie baut auf Tochterunternehmen und Niederlassungen in mehr als 40 Ländern auf und gewährleistet die Präsenz von Expertinnen und Experten vor Ort.

www.rdm.com

(Foto: Reichle & De-Massari)

Die MVC Mobile VideoCommunication GmbH (MVC Videra) stärkt ihr Führungsteam. Seit dem 1. Januar 2026 hat Gerald Wintersinger die Position des Global Head of Service übernommen.

Wintersinger bringt umfangreiche Expertise und langjährige Führungserfahrung im globalen Service mit. Zuletzt war der 44-Jährige als Head of Service Solutions beim internationalen AV- und IT-Technologiedienstleister macom, Tochtergesellschaft der Drees & Sommer SE, tätig. Dort verantwortete er die Serviceberatung für internationale Konzernkunden mit zehntausenden Nutzern und begleitete über viele Jahre globale Rollouts in B2B-Servicebetrieben.

In seiner neuen Rolle als Global Head of Service bei MVC Videra wird Wintersinger eine Schlüsselrolle dabei spielen, das End-to-End-Serviceerlebnis des internationalen UCC-Anbieters weiter zu schärfen, Abläufe effizienter zu gestalten und global zu skalieren.

„Mit Gerald Wintersinger gewinnen wir eine ausgewiesene Führungspersönlichkeit im Bereich Service-Strategie und -Transformation“, sagt Dr. Sven Damberger, geschäftsführender Gesellschafter bei MVC Videra. „Mit seiner weitreichenden Expertise, seinem tiefen Verständnis für Automatisierung und KI und seiner klaren KPI- und Kundenorientierung wird er unseren globalen Service signifikant weiterentwickeln, insbesondere in Hinblick auf Nutzererlebnis, Qualität und Effizienz.“

www.mvc.de

(Foto: MVC Mobile VideoCommunication)

Keeper Security hat Tim Strickland zum Chief Revenue Officer (CRO) ernannt. Strickland wird die globale Revenue-Funktion von Keeper leiten und die Go-To-Market-Strategie verantworten.

Außerdem wird er, bei einer weltweit steigenden Nachfrage nach modernen PAM-und Identity-Security-Lösungen, das Kundenwachstum und den Ausbau der Vertriebskanäle vorantreiben.

Strickland verfügt über mehr als zwei Jahrzehnte Führungserfahrung im Aufbau leistungsstarker Vertriebsteams bei branchenprägenden SaaS-Unternehmen. Zuletzt war er als Chief Revenue Officer bei ZoomInfo tätig, wo er das Unternehmen durch einen erfolgreichen Börsengang führte, das Kundenwachstum und die strategischen Vertriebsfunktionen ausbaute und die Markteinführung von acht Übernahmen begleitete. Vor seiner Tätigkeit bei ZoomInfo hatte Strickland leitende Positionen in der Revenue-Funktion bei Marketo inne, wo er maßgeblich zum Wachstum des Unternehmens, seiner Übernahme durch Vista Equity Partners und dem anschließenden Verkauf an Adobe beitrug. Seine Aufgaben umfassten den Vertrieb, das Kundenmanagement, den Kundenerfolg und den globalen Channel-Ausbau.

In seiner neuen Rolle wird Strickland die Bereiche Global Sales, Customer Success, die Revenue-Funktion und das Channel-Ecosystem von Keeper leiten, wobei sein Schwerpunkt auf der Intensivierung der Marktdurchdringung der Keeper-Plattform für privilegierten Zugriff liegt. KeeperPAM kombiniert Passwortverwaltung für Unternehmen, Geheimnisverwaltung, privilegierte Sitzungsverwaltung, Zero-Trust-Netzwerkzugriff, Endpoint-Priviliege-Management und Remote-Browser-Isolation in einer einzigen cloud-nativen Lösung, die entwickelt wurde, um der weltweit steigenden Nachfrage nach dem Schutz vor Bedrohungen durch Anmeldedaten und Identitäten gerecht zu werden.

Stricklands Erfahrung in der Beratung und Unterstützung wachstumsstarker Technologieunternehmen in den Phasen rascher Expansion wird die Dynamik von Keeper weiter stärken und helfen, der weltweit steigenden Nachfrage nach modernen Lösungen für privilegierten Zugriff und Identitätssicherheit gerecht zu werden. Seine Führungsqualitäten werden dazu beitragen, die Mission von Keeper voranzutreiben, Zero-Trust- und Zero-Knowledge-Lösungen anzubieten, die die sensibelsten Daten und Systeme der Welt schützen.

www.keepersecurity.com

(Foto Keeper Security)

CEO Markus Oswald hat die Tele Columbus AG zum 31. Dezember 2025 aus persönlichen Gründen und im besten gegenseitigen Einvernehmen verlassen. Der Aufsichtsrat dankt Herrn Oswald ausdrücklich für sein Engagement und seine Verdienste in einer wichtigen und anspruchsvollen Phase für die Tele Columbus AG.

Markus Oswald hat die Tele Columbus AG mit ihrer Marke PŸUR in den letzten drei Jahren zum am stärksten wachsenden ISP Deutschlands in Bezug auf das Internetwachstum transformiert. Insbesondere die Stabilisierung der Beziehungen zur Wohnungswirtschaft vor dem Hintergrund der sich verändernden Rahmenbedingungen des Telekommunikationsgesetzes in Deutschland zeichnete sein Wirken aus. Im März 2024 schloss Markus Oswald zudem eine umfassende Refinanzierung inklusive zusätzlicher Finanzmittel durch den Hauptgesellschafter Morgan Stanley Infrastructure Partners ab.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Peer Knauer, erklärt: „Markus Oswald hat die Tele Columbus AG mit großer Klarheit und Verlässlichkeit geführt. Unter seiner Verantwortung konnten zentrale Projekte vorangetrieben werden, die das Unternehmen nachhaltig stärken. Dazu gehören bedeutende Fortschritte in der Netzmodernisierung und in der Glasfaserstrategie, die Vereinfachung der Gesellschaftsstruktur der Gruppe und die Optimierung wesentlicher Geschäftsprozesse, Verbesserungen im Kundenservice, die Initiierung wichtiger Effizienzprogramme, die Stärkung der finanziellen Stabilität, der Ausbau strategischer Partnerschaften sowie die Neuordnung interner Strukturen durch die Trennung des Netz- und Vertriebs-/Servicegeschäfts. Wir danken Herrn Oswald für seinen erheblichen Beitrag zur Entwicklung der Tele Columbus AG und wünschen ihm persönlich wie beruflich für die Zukunft alles Gute.“

Anlässlich seines Abschieds erklärt Markus Oswald: „Ich blicke mit großer Dankbarkeit auf meine Zeit bei Tele Columbus zurück. Gemeinsam haben wir wichtige Weichen gestellt, zentrale Projekte stabilisiert und Fortschritte erzielt, die das Unternehmen nachhaltig stärken werden. Es war mir eine große Ehre, dieses Team zu führen und die Transformation der Unternehmensgruppe aktiv und erfolgreich mitzugestalten. Ich wünsche Tele Columbus und allen Mitarbeitenden weiterhin viel Erfolg und bin überzeugt, dass das Unternehmen hervorragend aufgestellt ist, um die nächsten Schritte erfolgreich zu gehen.“

Die Nachfolge wird derzeit durch den Aufsichtsrat final vorbereitet und in Kürze bekannt gegeben. Bis zur Neubesetzung übernimmt Joachim Lubsczyk (Managing Director bei Alvarez & Marsal) die kommissarische Führung des Unternehmens. Der CEO-Wechsel markiert gleichzeitig den Beginn der nächsten Etappe in der Weiterentwicklung des Unternehmens.

www.telecolumbus.com

(Foto: Tele Columbus)

Jocelyn Krystlik hat ab sofort die Verantwortung für das Business-Development im Verteidigungssektor zusätzlich zu seiner Funktion als Leiter der Software-Business-Unit übernommen.

Krystlik kam 2008 zu Stormshield (ehemals Arkoon). Nach ersten Jahren im Professional-Services-Team an Beratungsaufträgen beteiligt, übernahm er ab 2010 ebenfalls Trainingsprojekte. 2014 wurde er zum Produkt- und Pre-Sales-Manager befördert, bevor er 2019 zum Manager der Software-Business-Unit aufstieg und seitdem ein 40-köpfiges Team führt.

Stormshield ist bereits fest im Verteidigungssektor verankert, insbesondere auf NATO-Märkten sowie bei Unternehmen aus den Bereichen Verteidigung, Industrie und Technologie. Mit der neu geschaffenen Position für das Business-Development will das Unternehmen seine Marktpräsenz weiter schärfen, bestehende Partnerschaften vertiefen und potenzielle Wachstumsfelder systematischer erschließen. Dazu zählen neben Lösungen für den Schutz von Netzwerken und Kommunikation beispielsweise Angebote im Bereich Data-centric Security, die zunehmend in taktische Plattformen und Systeme integriert wird.

„In meiner neuen Rolle kann ich noch enger mit den Akteuren des Verteidigungssektors zusammenarbeiten und die bereits bestehenden Partnerschaften weiter stärken“, sagt Krystlik. „Sie bietet eine hervorragende Gelegenheit, unsere Kunden in einem sich rasant wandelnden Umfeld zu begleiten.“

Die Stärkung des Defence-Geschäfts erfolgt vor dem Hintergrund einer deutlichen Zunahme komplexer Cyberangriffe auf militärische Netze und Systeme. Angesichts immer gezielterer Bedrohungen investieren Streitkräfte und Verteidigungsunternehmen verstärkt in den Schutz kritischer Infrastrukturen, in Datensicherheit und in vorausschauende Verteidigungsstrategien.

Gleichzeitig erhöhen Regierungen ihre Investitionen in die Cyberverteidigung, während die Einführung fortschrittlicher Lösungen wie künstlicher Intelligenz, Quantenkryptografie und Zero-Trust-Architekturen die Nachfrage nach integrierten, widerstandsfähigen Lösungen weiter antreibt. Neue Vorschriften wie NIS2 und der ARC verstärken zudem diesen Trend, indem sie höhere Sicherheitsstandards in strategischen Sektoren verbindlich machen.

„Der Verteidigungssektor, der bereits 30 % unseres Umsatzes ausmacht, spielt eine Schlüsselrolle in unserer Wachstumsstrategie“, betont Pierre-Yves Hentzen, CEO von Stormshield. „Die Schaffung der neuen Business-Development-Funktion strukturiert unseren Ansatz und stärkt unsere Präsenz in schnell wachsenden Märkten. Sie spiegelt unser Engagement wider, unsere Partner langfristig beim Aufbau innovativer, souveräner Lösungen zu begleiten.“

www.stormshield.com/de

(Foto: Stormshield)